Literatur

Die Hohenemser Literatur

Eine „Literaturgeschichte“ hat die heutige Stadt Hohenems im herkömmlichen Sinne nicht zu bieten. Doch die 700-jährige literarische Geschichte brachte bedeutende Literaten hervor, die die geistige und literarische Entwicklung nachhaltig mitgestaltet hatten: Von Rudolf von Ems, über Laurentius von Schnifis, bis hin zu Albert Drexel, Karl Huchler, Josef Giesinger, Reinhold Bilgeri und Michael Köhlmeier. Sie alle prägten mit ihrem literarischen Schaffen die Literaturlandschaft Hohenems‘. Mit dem künftigen Literaturhaus Vorarlberg in der Villa Iwan und Franziska Rosenthal wird die Sichtbarkeit und Öffnung der regionalen Literaturlandschaft gestärkt und erhöht und ganz in der Tradition neue Vermittlungsformate von Literaturangeboten möglich gemacht.

Der Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Erstsprache wird seit 2009 zweijährlich ausgeschrieben. Der mit € 7.000 dotierte Preis bereichert die Literaturszene im deutschsprachigen Raum durch seine Ausrichtung.

Seit 2021 gibt es rund um den Hohenemser Literaturpreis ein Programm der „Hohenemser Literatur„, das Literatur in einem neuen Kontext sichtbar macht, an das tägliche Leben eines jeden Einzelnen anknüpfen kann und somit neu erlebbar wird. Zum Programm von 2021

Im selben Jahr gab es erstmalig – ebenfalls im Rahmen des Hohenemser Literaturpreises – einen Jugendpreis der Sprache für alle Schreibbegeisterten zwischen 14 und 21 Jahren: den aUGUST*.

Benachrichtigungen (z.B. Veranstaltungshinweise, Warnhinweise) aktivieren? Aktivieren Ablehnen