Jakob-Jonas-Weg

1996 benannt. Abzweigung von der Schwefelbadstraße in südlicher Richtung. Privatstraße

Dr. Jakob Jonas, etwa 1500 – 1558, Gelehrter, Vizekanzler

Gebürtig aus der Parzelle Schwefel, die damals pfarrlich zu Götzis und damit zur Diözese Chur gehörte.

Jakob Jonas studierte in Leipzig und Wittenberg, wurde Lehrer für Griechisch und Hebräisch in Chur. In Tübingen studierte er die Rechtswissenschaften, 1526 wurde er dort ein namhafter Professor für Griechisch und Hebräisch. Im Jahr 1541 wurde er ob seiner Verdienste von Kaiser Karl V. geadelt, er nannte sich fortan Junker Jakob Jonas von Buch und Udelberg. Götzis berücksichtigte diesen Zusammenhang im Jahr 1941, indem die Gemeinde den wichtigsten Platz von Götzis »Junker-Jonas-Platz« nannte. Ab 1544 war Jakob Jonas Vizekanzler, Vertrauter, Berater und auf allen Reisen ständiger Begleiter des deutschen Königs Ferdinand I. Dieser übereignete ihm für geleistete treue Dienste den gesamten Ansitz Arnberg bei Feldkirch als freies Eigentum. Jakob Jonas starb 1558 im Dienst Ferdinands in Abensberg, in Ingolstadt fand er seine letzte Ruhestätte.

Norbert Peter, 2009

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