Grünraumkataster

Städte und Gemeinden stehen zunehmend vor der Herausforderung, die Siedlungsentwicklung mit der Sicherung der Biodiversität, der Anpassung an den Klimawandel und den wachsenden sozialen Anforderungen in Einklang zu bringen. Das Gelingen dieser Entwicklung hängt unmittelbar von der Qualität und Vernetzung der verfügbaren Grün- und Freiflächen sowie der Grünausstattung der Gebäude ab.

Die Grün- und Freiflächen einer Stadt sind zudem ein wesentlicher Hebel für die Klimawandelanpassung. Sie unterstützen den städtischen Wasserhaushalt, fördern die Grundwasserneubildung und halten Regenwasser zurück. Darüber hinaus können sie als innerörtliche Speicher für Starkregenereignisse dienen. In Hitzeperioden tragen Grünflächen zur Abmilderung von Temperaturspitzen bei und fördern die nächtliche Abkühlung. Mithilfe von Klimahinweiskarten können Grün- und Freiflächen gezielt im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels weiterentwickelt werden – etwa durch Entsiegelungen, den Erhalt von Altbäumen und gewachsenen Böden, die Schaffung neuer Baumstandorte, innerörtliche Wasserrückhalteflächen oder oberirdische Starkwasserleitsysteme.

Auch für Gesundheit und Wohlbefinden spielt die Grünraumausstattung eine zentrale Rolle. Grünflächen, Spiel- und Sportbereiche, Parks und naturnahe Gewässer bieten wichtige Erholungsräume, fördern Bewegung und Begegnung und wirken sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit aus. Ziel ist es daher, Grün- und Freiräume in Wohn- und Arbeitsplatznähe zugänglich, attraktiv und durch angenehm gestaltete Fußwege gut vernetzt bereitzustellen.

Im Jahr 2025 wurde deshalb die Erstellung eines Grünraumkatasters beauftragt, das als Grundlage für weitere Planungen und das städtische Grünflächenmanagement dienen soll.

Den Bericht finden Sie hier:

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