Vogelmonitoring

Seit 2021 gibt es ein Brutvogelmonitoring ausgewählter Arten in der Stadt Hohenems.

Im ersten Bericht von 2022 wurden genau die Besonderheiten der Hohenemser Vogelwelt von Alwin Schönenberger beobachtet und niedergeschrieben.

Stieglitze, die über Fuß- und Radwegen brüten, Buchfinken und Wacholderdrosseln, welche ihre Nester am liebsten an belebten Plätzen errichten (z. B. im Schulhof der MS Herrenried), Dohlen, die in den Löchern von Krangewichten brüten, Vogelfamilien beim Herrenriedstadion auf Nahrungssuche, Stare in Hauswänden und vieles mehr.

Auch Dohlen, Bachstelzen, Gebirgsstelzen, Blaumeisen, Wacholderdrosseln, Milane, Krähen, Buchfinken und Amseln sind in Hohenems heimisch.

Diese Erkenntnisse sind wichtig und wertvoll. Wenn die Vögel und ihre Nester ungestört mit und zwischen uns existieren können, werden wir in Zukunft ziemlich sicher wieder mehr Vogelgezwitscher zu hören bekommen. Zudem gelten belegte Nester nach dem Naturschutzgesetz als geschützt und dürfen nicht mehr entfernt werden.

Die Vogelwelt des Alten Rheins im Stadtgebiet von Hohenems

Im Jahr 2025 wurde eine zoologische Bestandserhebung durchgeführt – die Erfassung der Vogelwelt am Alten Rhein innerhalb des Stadtgebiets.

Die Flussauen des Alten Rheins in Hohenems sind ein wertvoller Naturraum, gleichzeitig jedoch ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet. Die 2025 durchgeführte Erhebung der Vogelwelt zeigt: Trotz des hohen Freizeitdrucks weist das Gebiet eine bemerkenswert hohe Artenvielfalt auf.

Zu den nachgewiesenen Arten gehören seltene Vögel wie Pirol, Gelbspötter, Gartengrasmücke und Fitis. Auch der Eisvogel nutzt das Gewässer regelmäßig zur Nahrungssuche. Für durchziehende Arten, Nahrungsgäste und Wintergäste hat die naturbelassene Auenlandschaft ebenfalls große Bedeutung.

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