Am Samstag, den 14. November 2026, ist das aktuelle Tanztheaterprojekt von Rachel Bowman im Löwensaal zu erleben.
In zwei Vorstellungen um 16 und 18.30 Uhr verbinden vier Tänzerinnen Flamenco, Conscious Movement und Improvisation zu einer poetischen Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.
Ausgangspunkt ist ein Mandala – ein gemeinsamer Raum, aus dem die Tänzerinnen hervorgehen und in den sie am Ende wieder zurückkehren. Dazwischen begegnen sie unterschiedlichen Bedingungen. Jede Tänzerin macht ihren eigenen Weg durch Werden, Verändern und Vergehen.
Flamenco bildet dabei eine Grundlage der Bewegungssprache. Im Zusammenspiel mit Conscious Movement und Improvisation entsteht eine bewegte Landschaft, in der sich Formen entwickeln, verändern, verdichten und wieder auflösen.
„Was vergeht“ erzählt keine lineare Geschichte. Das Stück richtet den Blick vielmehr auf den Prozess selbst: auf das Entstehen von etwas Neuem, auf Veränderung und auf den Moment, in dem etwas wieder verschwindet. Dabei bleibt offen, was aus einer Bewegung, einer Begegnung oder einem Zustand entsteht – und wann etwas endet.
Die Tänzerinnen bewegen sich in unmittelbarer Nähe zum Publikum. So entsteht ein gemeinsamer Raum, in dem die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum durchlässig werden und jede Vorstellung ihren eigenen Moment entwickelt.
„Auf der Bühne stehen Carolina Gutiérrez, Giovanna Galgani, Verena Natali und Stephanie Müller. Der Barbetrieb beginnt um 15.30 Uhr. Der Eintritt beträgt € 25 / € 20 ermäßigt; ein Kombi-Ticket für beide Vorstellungen kostet € 40 / € 35 ermäßigt. „Was vergeht“ ist eine Produktion von LLEGANDO:PROJEKT.