Das Klima auf der Erde hat sich schon immer verändert – aber noch nie so schnell wie heute. Nach der letzten Eiszeit stieg die Temperatur weltweit in 10.000 Jahren um rund sechs Grad.
Heute könnte die Menschheit durch die anhaltende Nutzung fossiler Energieträger in nur 300 Jahren einen Anstieg von bis zu vier Grad verursachen. Neben natürlichen Einflüssen wie Veränderungen der Sonnenaktivität oder großen Vulkanausbrüchen, die zeitweise abkühlen, spielt seit Mitte des 18. Jahrhunderts der Mensch die entscheidende Rolle in der Veränderung des Klimas.
Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan lassen Sonnenstrahlen zwar zur Erde, verhindern aber, dass Wärme ins All entweicht – der Treibhauseffekt. Luftverschmutzung durch Schwebstoffe schwächten diesen Effekt lange ab, da weniger Sonnenlicht die Erdoberfläche erreichte, ein Phänomen namens „Global Dimming“. Seit den 1980er-Jahren ist die Luft sauberer, mehr Sonnenstrahlung gelangt auf die Erde und verstärkt die Erwärmung zusätzlich. Gleichzeitig steigen die Treibhausgasemissionen weiter.
Die KLAR! am Rhein arbeitet aktiv daran, die Region auf das veränderte Klima vorzubereiten. Je mehr wir das Klima schützen, desto weniger Anpassung wird notwendig sein, und jedes eingesparte CO₂ zählt.
Mehr Infos unter: Klima- und Energiefonds: Faktencheck Klimawandel. Die wichtigsten Daten und Fakten. Wien, 2025. S.6. https://www.klimafonds.gv.at/faktencheck/faktencheck-klimawandel-2025