Kultur, Vereine

Vom Kommen und Gehen: emsiana 2026 im Zeichen der Reisenden

Der Kartenvorverkauf für das Kulturfest von 21. bis 24. Mai 2026 hat begonnen.

Vier Tage Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Familienprogramm, Führungen sowie neu: Film, Disco und Tanz – auf vielfältige Weise nähert sich die emsiana dem Thema der „Reisenden“ an. Die Festrede zur Eröffnung hält die neue Leiterin des Jüdischen Museums Hohenems, Irene Aue-Ben-David. Der Kartenvorverkauf läuft.

„Das Thema ‚Reisende‘ begegnet einem in vielen Aspekten der Stadt. Gerade mit der Revitalisierung ist sie für Menschen aus nah und fern wieder attraktiv geworden. Das Kulturfest widmet sich heuer jenen, die kommen und gehen – freiwillig und unfreiwillig, mit und ohne Ziel“, schildert Initiator Markus Schadenbauer. Der Erzählbus im Jüdischen Viertel lädt so Besucher ein, über ihre Reiseerlebnisse zu sprechen. Oder sie lassen sich welche erzählen: Der gebürtige Hohenemser Schriftsteller Jürgen-Thomas Ernst führt auf den Spuren seines Romans „Anima“ durch die Stadt des 19. Jahrhunderts. Und Hanno Loewy berichtet über eine Videoaufzeichnung direkt aus seiner Reise durch mediterrane Landschaften. Überall begegnet man Kunst: An 14 Stationen, teils im öffentlichen Raum, bespielen Künstler ungewöhnliche, im Alltag oft übersehene Orte mit ihren Ausstellungen. Musik wird die Stadt erfüllen: Freuen darf man sich auf Konzerte von Dietmar Illmer mit Band, „The Disorientalists“, das Ensemble Quadro Nuevo, das Quartett emsiana mit einer Jazzmatinee sowie die Singer-Songwriterin Philomena Juen.

Zentraler Veranstaltungsraum des Kulturfestes ist das Dreieck zwischen Harrachgasse, Schweizer Straße und Marktstraße, in dem auch – ganz im Sinne guter Verpflegung – Köstliches aus der Region geboten wird. Mehr Informationen: www.emsiana.at

Foto: Dietmar Mathis

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