Bei der Jahreshauptversammlung der Schlossnarren wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch herzlich gelacht – ganz im Sinne der närrischen Tradition.
Präsident Karl-Heinz Sutter blickte auf eine ereignisreiche, vor allem aber unfallfreie Saison zurück. Ein besonderer Dank galt allen Unterzünften, die mit großem Einsatz, Kreativität und Teamgeist zum Gelingen beigetragen haben. Ohne dieses starke Miteinander wäre so manche Veranstaltung wohl nur halb so bunt ausgefallen.
Auch das Ritterpaar wurde gewürdigt: Dieses meisterte seine erste Saison mit Bravour, viel Charme und einer guten Portion Durchhaltevermögen – ein „Ritterdienst“, der es in sich hatte, aber offensichtlich auch jede Menge Freude brachte.
Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihre Verdienste geehrt: Neben der Verleihung der Silber- und Goldorden des VVF durfte sich auch ein besonders engagiertes Mitglied über die Ehrenmitgliedschaft freuen – ein Moment, der für großen Applaus sorgte.
Nach einem kurzen Ausblick auf die kommende Saison ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Fazit: Die Embser Schlossnarren sind bestens aufgestellt – und der Humor kommt ihnen garantiert nicht abhanden.
Scheck für den guten Zweck
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung stand auch ein besonders erfreulicher Programmpunkt auf der Tagesordnung: die Übergabe einer Spende an das Hilfswerk der Stadt Hohenems. Christof Jagg nahm im Namen der Organisation einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro entgegen und zeigte sich sichtlich dankbar für die Unterstützung. Ein Teil des Betrags – rund 600 Euro – konnte durch die Sammlung von Pfandgeldern bei Veranstaltungen erzielt werden. Die Embser Schlossnarren entschieden sich, diese Summe aus eigener Kasse aufzustocken, um einen noch größeren Beitrag leisten zu können.
Mit dieser Spende unterstreicht die Zunft einmal mehr ihr soziales Engagement und ihre Verbundenheit mit der Region. Die Unterstützung lokaler Einrichtungen ist den Schlossnarren ein großes Anliegen – ganz nach dem Motto: Närrisches Treiben und gelebte Solidarität gehen Hand in Hand.