Am 27. Mai 2025 fand im Pfarrsaal St. Konrad die Premiere des Films „Custos, quid de nocte“ statt. Alexander Juritsch sprach mit der Künstlerin Heilgard Bertel.
1980 bis 1983 schuf Heilgard Bertel den Bilderzyklus „Custos, quid de nocte“ in der Unterkirche St. Konrad. Der Vers „Wächter, wie lange noch dauert die Nacht?“ (21,11-12) ist ein Ruf nach Hilfe und Orientierung für ein Volk, das großes Leid erfahren hat.
Die Hohenemser Künstlerin greift diese Jesaja-Frage auf und gibt mit einer Bilderfolge Denkanstöße: Was bedeutet Nacht für uns? Nur Dunkelheit, Angst oder vielleicht auch ein hoffnungsvolles Warten auf den Morgen, das Licht?
Und ins Dunkel der Nacht fielen für gut 40 Jahre auch die Malereien in der Unterkirche, der Raum blieb verschlossen. Erst zur „Langen Nacht der Kirchen 2023“ wurden die Wandmalereien wieder zugänglich gemacht.
In der Folge führte Alexander Juritsch ein Interview mit Heilgard Bertel und gestaltete daraus einen Film, der auf der Website der Katholischen Kirche abrufbar ist oder unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=7rzYI7nNTAo
Die ausführliche Replik gibt’s unter folgendem Link zum Lesen und Herunterladen: