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05.07.2021

Hohenemser Literaturpreis 2021

Hohenemser Literaturpreis: Kunstprojekt
Emser Slam
Karosh Taha erhält den „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache 2019“ (Foto: Havin Al-Sindy)

Mit dem erstmals 2009 und in Folge zweijährlich im Salomon-Sulzer-Saal verliehenen "Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor/innen nichtdeutscher Muttersprache" sollen Akzente gesetzt werden.

Die Ausschreibung des Preises richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Muttersprache, unabhängig von Alter, Geschlecht, Wohnort oder bereits veröffentlichten Arbeiten. Eingereicht werden können bis dahin nicht publizierte, deutschsprachige Prosatexte im Umfang von maximal zehn Seiten. Diese sollen in literarisch überzeugender Weise nicht nur migrantische Erfahrungen, sondern in freier Themenwahl das Ineinandergreifen verschiedener kultureller Traditionen und biographischer Prägungen vor dem Hintergrund einer sich beständig wandelnden Gegenwart thematisieren – einer Gegenwart, in der Sprache und Literatur wie auch Identität keinesfalls als Konstanten anzusehen sind.

Die Veranstaltung ist am 26. Juni, 18 Uhr unter https://www.webstream.eu/channel/hohenemserliteraturpreis per Live-Stream erlebbar!

Hohenemser Literaturpreis 2021

Der Preis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Erstsprache wurde am Samstag, 26.6. zum 7. Mal vergeben. Anders als in den Jahren zuvor wurde der Preisträger erst im Rahmen der Verleihung bekannt gegeben.
 
Per Live-Schaltung wurde Stefan Feinig sowie die beiden weiteren Favorit*innen Dania D’Eramo und Ron Segal zur Verleihung gebeten. Im Salomon-Sulzer-Saal begrüßte Bürgermeister Dieter Egger alle Anwesenden sowie die Gäste vor dem Bildschirm – die Verleihung wurde per Live-Stream übertragen. Auch Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink entrichtete die Grußworte des Landes Vorarlberg, bevor Moderatorin Annette Raschner gemeinsam mit den beiden anwesenden Jury-Mitgliedern Renate Giacomuzzi und Precious Nnebedum durch das Programm führte.
Die neu gewählte Jury, der dritte Juror Ibrahim Amir konnte nicht anwesend sein, hat wie bereits die Jahre zuvor in einem anonymisierten Verfahren die drei literarischen Favoriten*innen ausgewählt.
 
Zweisprachiger Autor

Mit seiner Einreichung „The ever-living ghost – a new kind of landscape“ konnte der 1987 in Klagenfurt geborene, zweisprachige Autor, Philosoph und Publizist Stefan Feinig die Jury überzeugen. Er erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, darunter den Förderungspreis des Landes Kärnten zur Literatur (2019) und den Hermagoras-Preis (2020) für slowenische Prosa.

Die bisherigen Preisträger/innen

Preisträgerin 2019

Karosh Taha erhält den „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache 2019“ (Foto: Havin Al-Sindy)

Karosh Taha

"Körpersprache"

Preisträger 2017

Selim Özdogan wird am 24. Juni in Hohenems den Preis entgegennehmen (Foto: Tim Bruening)

Selim Özdoğan

"Geschichte ohne Papier"

Preisträgerin 2015

Hohenemser Literaturpreis 2015

Que Du Luu

"Das Fest des ersten Morgens"

2013

Sasa Stanisic (Foto: Juliane Henrich)

Hauptpreis 2013

Saša Stanišić

"Frau Kranž malt ein Bild von Hier"

Leda Forgo (Foto: Finn Som Forgo)

Anerkennungspreis 2013

Léda Forgó

"Seitenschlag"

2011

Eleonora Hummel

Hauptpreis 2011

Eleonora Hummel

"Eine Handvoll Laub"

Sandra Gugić

Anerkennungspreis 2011

Sandra Gugić

"Astronauten"

2009

Hohenemser Literaturpreis

Hauptpreis 2009 (geteilt)

Michael Stavarič

"Geister"

Agnieszka Piwowarska

und

Agnieszka Piwowarska

"Oktober"

Susanne Gregor

Anerkennungspreis 2009

Susanne Gregor

"Schwarzer Zucker"