Auch im Jahr 2026 hat der Hirschkäfer wieder für großes Interesse gesorgt. Im Rahmen unseres Hirschkäfer-Gewinnspiels haben uns zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung erreicht. Naturbegeisterte Bürgerinnen und Bürger haben aufmerksam Ausschau gehalten und ihre Beobachtungen mit der Stadt Hohenems geteilt.
Der Hirschkäfer zählt zu den eindrucksvollsten Käferarten unserer heimischen Natur. Besonders die männlichen Tiere fallen durch ihre auffälligen, geweihartig vergrößerten Mundwerkzeuge auf. Gleichzeitig ist die Art auf geeignete Lebensräume und insbesondere auf alte Bäume und Totholz angewiesen und gilt als gefährdet.
Hohenems kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Die Stadt zählt zu den Hotspots des Hirschkäfervorkommens in Vorarlberg. Umso erfreulicher ist es, dass auch heuer wieder zahlreiche Sichtungen gemeldet wurden. Jede einzelne Beobachtung liefert wertvolle Informationen über das Vorkommen und die Verbreitung dieser faszinierenden Käferart und trägt dazu bei, die Bestände besser zu dokumentieren und zu schützen.
Mit ihren Meldungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur am Gewinnspiel teilgenommen, sondern gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Beobachtung und Dokumentation des Hirschkäfers geleistet. Die zahlreichen Sichtungen zeigen einmal mehr, wie aufmerksam die Menschen in unserer Stadt ihre natürliche Umgebung wahrnehmen und wie viel es direkt vor unserer Haustür zu entdecken gibt.
Aus den eingegangenen Einsendungen wurde auch in diesem Jahr wieder das schönste Hirschkäfer-Foto ausgewählt. Der diesjährige Gewinner ist Herr Gerd Rüdisser, der mit einem gelungenen Schnappschuss eines Hirschkäfermännchens überzeugen konnte. Auf dem Foto wirkt es beinahe so, als würde der Käfer als fleißiger „Bergsteiger“ einen Gipfel erklimmen, eine originelle Perspektive, die schließlich auch die Jury für sich gewinnen konnte. Wir gratulieren herzlich zum Gewinn!
Ein großes Dankeschön gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich beteiligt, ihre Beobachtungen gemeldet und damit dazu beigetragen haben, den Hirschkäfer und seinen Lebensraum stärker ins Bewusstsein zu rücken.