Eine Führung durch die Dauerausstellung (im Rahmen der Emsiana)
Die Dauerausstellung in der Villa Heimann-Rosenthal lädt zu einer Reise durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde ein – von ihren Anfängen bis zu ihrem tragischen Ende im Nationalsozialismus nach 1938. Sie erzählt von einem Leben zwischen lokalen Bindungen und transnationalen Familiennetzwerken, von Migration und Heimat, Hoffnungen, Erfolgen und Enttäuschungen, Verfolgung und Fluchtwegen. Thematisiert wird auch der Neubeginn der Überlebenden nach 1945, der Streit um Erinnern und Nicht-Erinnern und die Gegenwart der Hohenemser Diaspora – die Perspektiven der Nachkommen. Exponate zu den Lebens- und Jahreszyklen begleiten den historischen Rundgang. Die Dauerausstellung regt dazu an, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wandern und die Fragen zu reflektieren, die bis heute relevant bleiben.
Treffpunkt: Foyer, Jüdisches Museum Hohenems
Eintritt: € 12 | € 9 ermäßigt | VVK und ggf. Tageskasse
Keine Reservierung erforderlich
Veranstalter: Jüdisches Museum Hohenems
Uhrzeit: 10:00 bis 11:00 Uhr
Adresse: Jüdisches Museum Hohenems, Villa Heimann-Rosenthal, Hohenems, Österreich
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