Soziales

„Hinschauen statt Wegsehen“ im Literaturhaus Vorarlberg

Jede dritte Frau in Österreich erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Um dieser Realität entgegenzutreten, lädt das Literaturhaus Vorarlberg das ifs-Präventionsprojekt „StoP – Stadt(teile) ohne Partnergewalt“, unterstützt durch die Stadt Hohenems, ein.

Von 12. März bis 7. April 2026 ist im Literaturhaus eine Plakatkampagne zu sehen, die klare Botschaften lokaler Persönlichkeiten zeigt. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, den 12. März 2026, um 19 Uhr.

Hinter diesen Statistiken stehen individuelle Schicksale, die oft im Verborgenen bleiben. Die Plakat-Kampagne von StoP rückt dies ins ins öffentliche Bewusstsein. Im Zentrum der Ausstellung stehen Plakate mit klaren Statements von Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen, die sich unmissverständlich gegen Gewalt an Frauen und Kindern positionieren. Doch die Ausstellung geht über reine Information hinaus: Am 12. März 2026 laden das StoP-Team sowie Expertinnen und Experten des Gewaltschutzzentrums Vorarlberg und der Polizei an mehreren Stationen zum Gespräch ein: Hier besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich zu informieren und in direkten Austausch zu treten. Thematisiert wird an diesem Abend auch die Rolle der Sprache in der medialen Berichterstattung über Femizide. In einer Mitmach-Station warten außerdem kreative Impulse zum Thema Zivilcourage.

Ziel der Ausstellung ist es, das Tabu rund um häusliche Gewalt zu durchbrechen, das Bewusstsein für die Situation von Betroffenen zu schärfen, Zivilcourage zu stärken und eine klare Botschaft zu vermitteln: Ihr seid nicht allein. Nähere Informationen unter: www.literatur.ist

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