E5 / Umwelt, Soziales

Der Lions-Jahrhundertwald wächst in Schuttannen weiter!

Am 4. Oktober 2025 setzten rund hundert Mitglieder der Vorarlberger Lions-Clubs gemeinsam mit ihren Familien oberhalb der Schuttannen-Skiliftstation das jüngste Kapitel des „Lions-Jahrhundertwalds“.

Gepflanzt wurden 2025 junge Nadel- und Laubbäume – Lärchen, Weißtannen und Bergahorne, unterstützt von Stadtförster Matthias Petschnig und seinem Team.

Die Pflanzaktion markiert bereits die neunte Etappe des 2017 gestarteten Projekts, das anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Lions International ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, in jeder Region mit einem Lions-Club Schutzwälder zu stabilisieren und geschädigte Flächen mit fachlicher Begleitung wieder aufzuforsten. Was als Initiative der im Vorjahr verstorbenen Regionsleiterin Irmi Sachs-Ritter begann, hat sich zu einem landesweiten Vorzeigeprojekt entwickelt. Von Schruns über Blons, Ebnit und Götzis bis in den Bregenzerwald, das Saminatal, das Rheinholz bei Gaißau und nun die Schuttannen wurden bisher über 14.000 Bäume gesetzt – jeweils dort, wo sie ökologisch sinnvoll und langfristig wirksam sind.

Auch die diesjährige Pflanzung in Hohenems folgte diesem Anspruch: Das Gebiet Schuttannen ist ein wichtiges Naherholungs- und Schutzwaldareal oberhalb der Stadt. Mit der Wahl robuster Baumarten soll die Stabilität des Bergwalds verbessert und die Artenvielfalt gefördert werden. Bürgermeister Dieter Egger legte selbst Hand an, die oberste Lions-Persönlichkeit Westösterreichs, Governor Daniela Werndl aus Salzburg, kam eigens für die Aktion nach Hohenems angereist.

Nach getaner Arbeit lud der Lionsclub Hohenems mit Lukas Feurstein, der die Aktion federführend organisiert hatte, alle Helfenden zu einem geselligen Beisammensein in die Wendelinshütte ein. Bei Speis und Trank, musikalisch umrahmt von jungen Musikanten der tonart Musikschule und mit einem von Paul und Felix Feurstein betriebenen Wurstgrill sowie Kuchen vom LC Bregenzerwald, wurde der gemeinsame Einsatz gefeiert. Regionalleiterin Andrea Fritz-Pinggera bedankte sich bei allen Beteiligten, den Sponsoren, wie der Raiffeisenbank Hohenems, sowie allen Unterstützern, die das Projekt ermöglicht haben.

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