Die „QUARTA 4 Länder Jugendphilharmonie“ spielt wie jedes Jahr, im Rahmen ihrer Tournee, vom 3. bis 7. September 2025, auf den großen Bühnen des Bodenseeraums auf.
Das Programm ist wieder exquisit. Einerseits höchst attraktiv für das Publikum, andererseits sehr anspruchsvoll für die jungen Musiker. Sie werden wieder gefordert sein, denn sie haben nicht allzu viel Zeit für die Proben. In nur fünf Tagen werden die Stücke einstudiert. 67 junge Musiker aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein treffen sich zu einer intensiven Arbeitsphase in der Landwirtschaftsschule Hohenems und erarbeiten mit fachkundigen Coaches in zahlreichen Teil- und Gesamtproben das aktuelle Programm. Die Konzerte sollen nicht nur den Orchestermusikern, sondern auch speziell jungen Solisten die Möglichkeit für ein großes Podium bieten.
Der Dirigent Christoph Eberle steht dabei jährlich vor derselben Herausforderung. Ihm muss es gelingen, ein neu zusammengestelltes Orchester, bestehend aus lauter jungen Musikern aus dem Bodenseeraum, zum Klingen zu bringen. Seit mittlerweile neun Jahren beweist er ein ums andere Mal, dass er und die Jungen dazu fähig sind.
Der Zuspruch des Publikums wird von Jahr zu Jahr größer. Denn die, die QUARTA einmal gehört haben, kommen in der Regel wieder. Musik auf höchstem Niveau, dargeboten mit jugendlicher Frische, mit Hingabe und Freude. Diese Energie dringt durch die Musik zum Publikum. Ein Konzertabend, der Spuren hinterlässt.
Mit Giuseppe Verdis Werk „La forza del destino“ (Die Macht des Schicksals) wird der Abend eröffnet. Es gehört zu Verdis dramatischsten Werken. Das markante „Schicksalsmotiv“, das die Ouvertüre eröffnet, zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk und verleiht ihm eine dramatische Geschlossenheit. Verdi gelingt es meisterhaft, große Emotionen und menschliche Konflikte in packender Musik zu verdichten.
Camille Saint-Saëns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll, op. 33, zählt zu den bedeutendsten und beliebtesten Werken der Celloliteratur. Es besticht durch Virtuosität, melodischen Reichtum und formale Raffinesse. Saint-Saëns lässt das Cello vom ersten Takt an glänzen. Glänzen wird mit Sicherheit auch die junge Solistin Mar Gimferrer. Dem Dirigenten ist es wieder mal gelungen, eine aufstrebende herausragende Künstlerin zu gewinnen.
Mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis – Symphonie Nr. 5 e-Moll, op. 64, wird der zweite Teil des Abends eingeläutet. Eine der wohl bekanntesten Symphonien in der klassischen Literatur. Tschaikowskis Fünfte ist ein eindrucksvolles Beispiel für seine Fähigkeit, persönliche Emotionen in monumentale Klangbilder zu verwandeln. Die melodische Eingängigkeit, die reiche Instrumentation und der dramatische Aufbau machen dieses Werk zu einem der beliebtesten der romantischen Symphonik. Es zeigt Tschaikowski in seiner ganzen emotionalen Tiefe und kompositorischen Meisterschaft.
Die Besucher dürfen sich auf einen Abend mit grandioser Musik freuen. Dargeboten von einem jungen Orchester mit beeindruckendem Können.
Termine:
- 3.9.2025, 19.30 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg
- 4.9.2025, 19.30 Uhr, Tonhalle, St. Gallen
- 5.9.2025, 19.30 Uhr, Festsaal der Waldorfschule, Wangen
- 6.9.2025, 19.30 Uhr, Montforthaus, Feldkirch
- 7.9.2025, 18.00 Uhr, Festspielhaus, Bregenz
Weiterführende Informationen unter www.quarta4.org; Karten unter vorverkauf@quarta4.org oder unter Tel. 0650/8272181.