E5 / Umwelt

Mehr Regen, mehr Unwetter – der Einfluss des Klimawandels

In Österreich nehmen Starkregen, Unwetter und mehrtägige Regenereignisse zu. Ursache dafür ist unter anderem der Klimawandel, der die atmosphärische Zirkulation verändert. Das kann zu länger andauernden Wetterlagen wie anhaltendem Regen oder Trockenheit führen.

Untersuchungen mit Wetter- und Feuerwehreinsatzdaten zeigen, dass vor allem an den Alpenrändern das Unwetterrisiko – mit Starkregen, Sturmböen, Gewittern und Hagel – deutlich gestiegen ist. Ohne Klimaschutz könnten gefährliche Wetterlagen mit roter Warnstufe um bis zu 40 % zunehmen.

Physikalisch ist das gut erklärbar: Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf halten. Das führt zu stärkeren Regenfällen und heftigeren Gewittern. Auch die Größe von Hagelkörnern nimmt zu – mit deutlich größerem Schadenspotenzial.

In vielen Regionen Österreichs zeigen sich bereits messbare Veränderungen. Besonders mehrtägige, intensive Regenfälle treten heute häufiger und mit größeren Niederschlagsmengen auf als früher. Auch die höchste gemessene Regenmenge über fünf Tage ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen.

Mehr Infos unter: Klima- und Energiefonds: Faktencheck Klimawandel. Die wichtigsten Daten und Fakten. Wien, 2025. S. 20. https://www.klimafonds.gv.at/faktencheck/faktencheck-klimawandel-2025/

www.klaramrhein.at

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