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Stadtplan
10.07.2018

Jüdisches Viertel

Jüdisches Viertel (c) Walser

Das Jüdische Viertel in Hohenems gilt weit über die Landesgrenzen hinaus als eines der wenigen so lückenlos erhalten gebliebenen Ensembles mit jüdischer Geschichte. Damit besitzt Hohenems ein bedeutsames Kulturerbe.

Im Jahr 1996 erfolgte die Unterschutzstellung der wesentlichsten Teile des Jüdischen Viertels durch das Bundesdenkmalamt. Stadt und private Investoren sorgten in den letzten Jahren für eine Revitalisierung dieses historischen Viertels.

Zusammen mit der ehemaligen Christengasse (heute Marktstraße) bildet das ehemalige Jüdische Viertel den städtischen Kern von Hohenems. Der heutige Baubestand geht auf das ausgehende 18. und das 19. Jahrhundert zurück. Erhalten sind - neben den Wohnhäusern der jüdischen Familien - auch noch alle Gebäude, die ehemals religiösen oder sozialen Gemeindefunktionen dienten: die Synagoge (heute Salomon-Sulzer-Saal und Musikschule), die Mikwe (Ritualbad), das Schulhaus - inzwischen ein Restaurant und ein Kultursaal - sowie das Armenhaus.

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