A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
10.02.2015

Religiöse Feste


Die Religionen dieser Welt haben unterschiedliche Fest- und Feiertage oder sie feiern ähnliche Feiertage zu unterschiedlichen Zeiten. Das Wissen über deren Hintergründe ist wertvoll für ein freundschaftliches und nachbarschaftliches Zusammenleben.

Im Gemeindeblatt möchte Sie das Integrationsreferat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Medien des Projekts [zusammen leben] monatlich über die Feiertage und deren Hintergründe informieren.

10. bis 12. Februar: Hızır-Fasten – alevitisch

Hızır ist der unsterbliche Heilige, der allen in Not zur Hilfe kommt und meist mit den Worten „Eile herbei, Hızır!“ gerufen wird. Die zweite Februarwoche wird als die „Woche von Hızır“ gefeiert.

Drei Tage lang (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag) wird gefastet. Eine spezielle Speise (Kavut) aus Weizen wird am letzten Abend vorbereitet, die über Nacht ruht. Jedes Familienmitglied wünscht sich etwas Besonderes. Die Alevit/innen glauben, dass Wünsche in Erfüllung gehen, wenn Hızır über Nacht von der Speise kostet oder ein Zeichen (einen Segen) darauf hinterlässt. Am Abend werden die vorbereiteten Speisen an den heiligen Gedenkstätten bzw. Cemhäusern mit allen Besucher/innen gemeinsam genossen.

18. Februar: Aschermittwoch – katholisch, evangelisch

Mit diesem Tag beginnt die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern, die als Fasten- oder Passionszeit gilt. Mit Verzicht, Gebet und guten Werken bereiten sich die Gläubigen auf den Leidensweg Jesu vor. Die 40 Tage haben ihr Vorbild in Jesus selbst, der auch 40 Tage und Nächte in der Wüste fastete. An Sonntagen wird nicht gefastet. Diese Zeit ist von Umkehr und Buße geprägt. Nach katholischer Tradition erhalten die Gläubigen am so genannten Aschermittwoch ein Aschekreuz auf die Stirn.

23. Februar: Beginn der vorösterlichen Fastenzeit – orthodox