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Bürgermeldungen
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Stadtplan
04.05.2016

Handpuppen und Poesie

Miteinander ins Gespräch kommen bei den TALENTE-Talks

Dieses Thema wird am Freitag, dem 6., und Freitag, dem 13. Mai, im „Geschäft auf Zeit" in der Marktstraße 3 aufgegriffen.

Beate Furxer, ehemalige Kindergartenpädagogin mit großer Liebe zum Handpuppenspiel, bietet von 15 bis 18 Uhr eine Handpuppenwerkstatt für Kinder und Erwachsene an. Es ist möglich mitzumachen oder auch einfach nur zuzuschauen und neugierig zu sein.

Am 6. Mai wird der Puppenkopf modelliert, am 13. Mai dann die Kleidung produziert. Das Material wird zur Verfügung gestellt. Kursbeitrag: 15 Euro; Materialgeld: 8 Euro.
Voranmeldungen nimmt Gertraud Gächter, Tel. 0676/4585920, gerne entgegen.

Einkaufen und entspannen

Während der Öffnungszeiten geben Mitglieder von „TALENTE Vorarlberg“ Einblick in weitere Angebote wie Fußreflexzonenmassage, Behandlung mit Heilsteinen, Rücken- und Nackenmassage, Handmassage, DAN-Energie, Jin-Shin-Jytsu und die Dorn-Methode.

Termine für ein Schnupperangebot können über Erika Mathis, Tel. 0664/5268944, reserviert werden. Falls Wartezeiten entstehen, wird diese mit Kaffee und Kuchen verkürzt.

TALENTE-Talks

In den TALENTE-Talks wird auf spezifische Themen näher eingegangen. Am vergangenen Freitag ging es um das Thema „Bezahltes Ehrenamt".
Katja Meierhans-Steiner vom Amt für Gesellschaftsfragen in St. Gallen berichtete von ihren Erfahrungen, die seit Einführung der „Zeitvorsorge" in St. Gallen gemacht wurden. Gemeinsam wurde anschließend darüber diskutiert, ob Zeitgutschriften oder auch TALENTE, z. B. in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit oder im Aufbau einer Seniorenbörse, unterstützend wirken können und ob sie eine Möglichkeit sind, Ehrenamtliche vor dem Ausbrennen zu schützen oder überhaupt Ehrenamtliche zu gewinnen. Spannend zu beobachten war, dass sich seit Einführung der Zeitvorsorge nicht mehr fast ausschließlich nur Frauen, sondern auch bedeutend mehr Männer in der Betreuung engagieren.

Am Freitag, dem 6. Mai, beginnt der Talk um 19 Uhr zum Thema „TALENTE in der Stadtkassa".
Was könnte eine Gemeinde mit TALENTEN in der Gemeindekassa alles tun? Wie sieht das rechtlich aus? Welche Leistungen werden dadurch bezahlbar und was spart sich die Stadt? Welche Perspektiven eröffnen TALENTE als Zahlungsmittel der öffentlichen Hand? Dabei haben die Besucher/innen die Möglichkeit, mit Reinhold Harringer, ehemaliger Stadtkämmerer in St. Gallen, ins Gespräch zu kommen.

Am Montag, dem 9. Mai, geht es dann gleich mit dem Thema „Das Geld in der Stadt lassen" weiter.
Was passiert, wenn ein Einkaufsgutschein nicht nur einmal verwendet wird, sondern mehrmals den/die Besitzer/in wechselt und so neue Geldflüsse entstehen? Kaufkraftbindung ist das Zauberwort. Was bedeutet ein solches Modell für eine Wirtschaftsgemeinschaft und die Betriebe einer Kommune? 2008 wurden in Langenegg die „Langenegger TALENTE" eingeführt. Georg Moosbrugger, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde und Mitinitiator der Dorfwährung, erzählt von seinen Erfahrungen. Das Gespräch um 19 Uhr findet bei freiem Eintritt statt.