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Stadtplan
05.10.2016

Gasthaus Schiheim Schuttannen

Die rustikale und gemütliche Einrichtung lädt zum Verweilen ein.
… wie im Winter
Ein Erholungsparadies: Im Sommer …

Schiheim Schuttannen: Eine Mutter-Tochter Erfolgsgeschichte! Bereits seit fünf Jahren leiten Renate und Monika Thaler das Gasthaus Schiheim Schuttannen – und das mit großem Erfolg!

Ursprünglich ist das Schiheim im Juni 1938 als Unterkunft für Entwässerungsarbeiter gebaut worden: Und zwar wurde zu diesem Zweck eine Baracke aus Fontanella gekauft, die bisher als Tischlerwerkstätte gedient hatte. Als die Entwässerungsarbeiten und die Straßenbauarbeiten ins Schigebiet abgeschlossen waren, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg daraus schließlich das „Schiheim Schuttannen“.
Heute ist es zu Recht das wohl beliebteste Naherholungsgebiet der Hohenemserinnen und Hohenemser und die meisten Stadtbewohner/innen haben ihre ersten Schierfahrungen auch auf den Liften des kleinen, aber feinen Familienschibetriebes gesammelt.

Erschwerter Start

„Der Start war nicht einfach. Wir hatten das Haus in eher schlechtem Zustand übernommen und mussten praktisch von null anfangen Kundschaft aufzubauen,“ seufzt Monika Thaler beim Interview, wenn Sie sich an die Anfänge zurückerinnert, als Mutter Renate gemeinsam mit ihr beschlossen hatte, zusammen das Schiheim zu übernehmen – mit klarer Rollenverteilung: Die Mutter kümmert sich um die Küche und die Einkäufe, die Tochter sorgt sich um den Rest.
„Wir hatten beide schon Gastroerfahrung – auch auf Hütten, wie z. B. am Bödele, und das Schiheim Schuttannen hat uns dann, als es verfügbar war, so gereizt, dass wir gesagt haben: Komm, das versuchen wir!“.

Kulinarische Highlights & Kreativ-Märktle

Mit einer Mischung aus Kreativität, Kundennähe und teilweise ungewöhnlicher Küche schaffen es die Beiden innerhalb kürzester Zeit, wieder Gäste auf die Hütte zu locken. „Für drei Dinge sind wir mittlerweile bekannt.

Erstens: Unsere abwechslungsreichen kulinarischen Aktionen. Zum Beispiel kann es durchaus sein, dass wir auch mal italienische Tage mit Muscheln, Osso Bucco oder Piccata Milanese bieten. Damit rechnen die Gäste nicht auf 1.200 Metern Höhe, und das kommt gut an! Hier haben wir uns auch schon viele treue Stammkunden aufgebaut, die bei allen Themen-Wochenenden dabei sind, und wir sind glücklich und dankbar, so tolle Gäste zu haben!

Zweitens: Für unsere liebevolle, selbst gemachte Dekoration. Oft werden wir angesprochen, wie wir die Deko-Elemente in unserer Hütte machen und ob wir diese vielleicht auch verkaufen möchten. Das ist mit ein Grund, warum wir nun auch unser Kreativ-Märktle am kommenden Samstag, dem 8. Oktober, veranstalten, bei dem man allerlei selbst Gebasteltes und selbst Gemachtes von vielen Ausstellern aus Hohenems und Emsreute kaufen kann. Ein Teil des Erlöses kommt der Therapie von zwei kranken Hohenemser Kindern zugute.

Und Drittens: Für unsere berüchtigten Käsknöpfle, die wir ab acht Personen auf Voranmeldung zubereiten. Auch hier fragen uns viele nach dem Rezept – das bleibt aber ein Geheimnis von der Mama“, erklärt Monika mit einem Augenzwinkern.

Frauen-Erfolgsgeschichte

Schuttannen ist übrigens eine reine Frauen-Erfolgsgeschichte. „Auch wenn wir manchmal gut einen Mann brauchen könnten – vor allem, wenn es darum geht, schwere Fässer und Säcke einzulagern oder auch mal die Zäune zu setzen, damit einem nicht die Kühe den Laden übernehmen. Aber der Vorteil, wenn man ohne Männer auskommen muss: Man wird als Frau sehr vielseitig und lernt alles selbst zu regeln,“ sagt Monika Thaler selbstbewusst.

11 Monate im Jahr

Dass die beiden Damen – je nach Witterung – manchmal ohne Urlaub elf Monate durcharbeiten, so wie im vergangenen Jahr, ist nicht ungewöhnlich. „Wir haben hier auch noch vergleichsweise großes Glück: Schuttannen ist ein „Schneeloch“ – wenn es hier mal Schnee hat, dann ordentlich und dann bleibt der auch liegen. Das ist für ein doch eher niedriges Skigebiet ein Riesenvorteil – Andere müssen hier bei den immer milder werdenden Wintern mehr zittern!“

Mitte Oktober wird es nochmal „Wild“ im Schiheim Schuttannen: „Da haben wir mal ein bodenständiges Themenwochenende – nämlich unsere Wildspezialitäten,“ lacht Monika am Ende des Interviews abschließend.