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Bürgermeldungen
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Stadtplan
09.11.2016

Die erste Hohenemser Lehrlingsbörse steht in den Startlöchern

v. l. Wirtschaftsstadtrat Arno Gächter, Mag. Elmar Hartmann (Gantner), Bürgermeister Dieter Egger, Günther Reis (Collini)
Reges Interesse bei den Medienvertretern

Am Samstag, dem 12. November 2016, geht von 10 bis 17 Uhr im Löwensaal die erste Hohenemser Lehrlingsbörse über die Bühne.

Mit an Bord sind 21 ausstellende bzw. teilnehmende Betriebe. Auf die Besucher/innen wartet ein spannendes Tagesprogramm!

Über 30 Lehrberufe aus den verschiedensten Sparten werden sich auf der Lehrlingsbörse präsentieren. Es wird dabei großen Wert auf den direkten Kontakt mit Lehrlingen gelegt, die den Interessierten die besten Einblicke in ihren Ausbildungsberuf gewähren können.

Professionelle Bildungs- und Berufsberater/innen stehen unentschlossenen Jugendlichen gerne zur Seite und helfen bei der Entscheidungsfindung.  Das Angebot reicht vom Lehrlingscafé im Foyer bis hin zu Vorträgen und coolen Workshops im kleinen Löwensaal, wie zum Beispiel: „Bau dir den Arbeitsplatz deiner Zukunft“. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Lange Liste an interessanten Ausstellern

21 Hohenemser lehrlingsausbildende Betriebe präsentieren sich im Löwensaal: 

  • Apotheke Kaulfus
  • Berghof – die Genusswerkstatt, Emsreute
  • Caritas
  • CCL Label
  • Collini
  • Dornbirner Sparkasse
  • Elektro Lohs
  • Fliesen Liftinger
  • Grafl Christian Installationen
  • Ingrid Haus des Haares
  • Inhaus
  • Mathis Tischlerei
  • Mensch im Tourismus
  • Metzler Fensterbau
  • Rossmanith Installationen
  • Stadt Hohenems
  • TECTUM Spenglerei und Bauwerksabdichtung
  • TISA
  • Tischler Rohstoff
  • Überbetriebliches Ausbildungszentrum
  • Versluis Gastronomie – McDonald’s

Aber auch beratende Institutionen sind reichlich vor Ort:

  • aha – Tipps & Infos für junge Leute
  • Arbeitsmarktservice Vorarlberg
  • BIFO
  • Familienreferat – Mustafa Can
  • Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer
  • Offene Jugendarbeit Hohenems

Hohenems steht voll hinter der Lehrausbildung

„Eine hervorragende Lehrausbildung ist die Basis für eine stabile Arbeitsplatz- und Wirtschaftssituation, denn ohne die selbst ausgebildeten ordentlichen Fachkräfte würde es sehr düster aussehen für unsere Betriebe. Dies ist mit DER Grund, warum die erste Hohenemser Lehrlingsbörse von der Stadt Hohenems in Zusammenarbeit mit unseren Ausbildungsbetrieben ins Leben gerufen wurde: Wir wollen hier nicht nur die Jugendlichen darin unterstützen, den richtigen Ausbildungsberuf für sich zu entdecken, sondern wir wollen auch unsere Hohenemser Unternehmen darin unterstützen, in den Kontakt mit eben diesen zukünftigen Fachkräften zu kommen. Und auf der Lehrlingsbörse selbst können sich die Jugendlichen dann direkt persönlich davon überzeugen, welche immensen Vorteile und Möglichkeiten ihnen die Lehre heutzutage bringt, und dass die klassischen Vorurteile vom „Wenig-verdienen-und-Wurstsemmelholen“ einfach nicht mehr stimmen. Unternehmen wie Collini oder die GANTNER Electronic GmbH, die mit ihren modernen Ausbildungskonzepten die Lehre auf ein vollkommen neues Niveau erhoben haben, beweisen zu Genüge: Lehre ist und hat Zukunft!“, so der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger über die Bedeutung der Lehrlingsbörse.

Wirtschaftsstadtrat Arno Gächter: „In Hohenems sind wir stolz auf insgesamt 68 ausbildende Lehrbetriebe, die über 58 verschiedene Ausbildungsberufe anbieten. 244 Lehrlinge sind aktuell in einem aufrechten Lehrverhältnis. An diesen Zahlen kann man gut erkennen: Ein großer Teil der wirtschaftlichen Stärke der Stadt baut auf den Schultern unserer aktiven Lehrlinge auf! Darum war es auch höchste Zeit, die Lehrlingsbörse ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit den Wirtschaftstreibenden möchten wir das Konzept in den kommenden Jahren auch weiter fortführen und ausbauen!“, so der Hohenemser Wirtschaftsstadtrat.

Collini setzt auf „Lehre 4.0“

Günther Reis, Geschäftsführer der Collini GmbH Hohenems, erzählt von den eigenen Erfahrungen mit Lehrlingen und mit welchen Anstrengungen die Entwicklung der Lehrlingsausbildung „Lehre 4.0“ verbunden war: „Mit unserer Lehre 4.0 holen wir die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt ab. Das unternehmerische, kreative Potential der jungen Menschen von heute ist enorm groß. Weil wir gemerkt haben, dass Lehre heute anders funktioniert als vor einigen Jahren, haben wir unser Ausbildungskonzept runderneuert. Lernen funktioniert mit Begeisterung, sprich mit Herz, Hand und Hirn. Mit Lehre 4.0 entwickeln sich die Jugendlichen vom passiven Konsumenten zum ‚aktiven Gestalter ihrer Ausbildung‘. Jeder neue Lehrling bekommt am ersten Tag seiner Lehrzeit einen Lehrling aus einem höheren Ausbildungsjahr zur Seite gestellt. Gemeinsam mit diesem Paten und unterstützt durch den Ausbildner werden Lerninhalte in einem partizipativen Prozess erarbeitet. Der Pate und sein Schützling arbeiten dabei eigenverantwortlich und wachsen so beide in ihrer Rolle“, so Reis. Heute sind 81 engagierte, junge Menschen in Ausbildung bei Collini. Eine technische Ausbildung ist eine hervorragende Startrampe für eine steile Karriere bei Collini. Auch international. Collini designt Oberflächen. In allen Lebensbereichen sind unsere veredelten Oberflächen zu finden. Als Scherenschleifer-Betrieb gegründet, hat sich Collini in den vergangenen 115 Jahren zu einem hochspezialisierten „Unternehmen Oberfläche“ mit 12 Unternehmensstandorten in Europa entwickelt.

GANTNER Electronic GmbH ebenfalls mit neuen Wegen bei der Lehrlingsausbildung

„Für GANTNER ist die Lehrlingsausbildung eine wichtige Säule zur Sicherung der Fachkräfte von morgen. Wir legen großen Wert auf eine qualitativ hochwertige, in die Tiefe und Breite gehende Ausbildung. Es ist uns wichtig, die Lehrlinge in den Mittelpunkt zu stellen und sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern. Das bedeutet für uns, dass wir nicht nur die fachliche bzw. berufsbezogene Ausbildung übernehmen, sondern die Jugendlichen auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Soziale Kompetenz, Gesellschafts-, Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein sowie Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative sind uns wichtig – und was uns wichtig ist, fördern wir aktiv. Uns ist bewusst, dass wir junge Menschen in einer prägenden Lebensphase intensiv begleiten und ihnen gegenüber eine wichtige Verantwortung übernehmen. Jugendliche sind keine Kinder mehr, aber auch noch nicht erwachsen. Sie bringen den Esprit, die Leichtigkeit, Kreativität und Neugier von Kindern mit, gepaart mit dem Bewusstsein, dass sie Verantwortung übernehmen müssen. Uns ist es wichtig, dass wir den Lehrlingen auf Augenhöhe begegnen, sie in wichtige Prozesse innerhalb des Unternehmens involvieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich voll und gleichwertig in realen Unternehmensabläufen einzubringen. Dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind, belegen nicht zuletzt die zahlreichen, renommierten Auszeichnungen wie etwa der Staatspreis „Beste Lehrbetriebe – Fit for Future“ oder der hoch dotierte Ehrenpreis der Hans Huber Stiftung. Das nächste große Lehrlingsprojekt, das ansteht, ist ein mehrtägiger Trip nach Dubai mit all unseren Lehrlingen. Dort werden Sie die Möglichkeit haben, Land, Leute und Kultur kennen zu lernen, ihre Englischkenntnisse zu testen, mitzuerleben wie sich GANTNER auf einer internationalen Messe präsentiert und sehen, was für berufliche Möglichkeiten sie einmal haben werden, wenn ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen ist“, so Mag. Elmar Hartmann, Geschäftsführer der GANTNER Electronic GmbH.

Stadt Hohenems macht „Bock auf Ems“

Bürgermeister Dieter Egger und Wirtschaftsstadtrat Arno Gächter präsentierten die Lehrlingsinitiative „Bock uf Ems“ der Stadt Hohenems.

„Dass die Stadt Hohenems ebenfalls attraktive Lehrstellen in den Bereichen IT, Forst und Verwaltung anbietet, wird von vielen Jugendlichen auch gerne übersehen. Darum haben wir seitens der Stadt die Lehrlingskampagne ‚Bock auf Ems‘ initiiert, die – wie der Name schon sagt – ein bisschen ‚Bock auf Hohenems‘ machen soll und in einem kurzen Video Einblicke in das tägliche Schaffen unserer Lehrlinge gewährt. Dazu passend gibt es alle Unterlagen für die Jugendlichen gesammelt auf einem USB Stick zum Mitnehmen. Auch diese Kampagne werden wir fortlaufend verbessern und ausbauen“, so Bürgermeister Dieter Egger abschließend.