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17.05.2016

Waibel im Olympiaeinsatz

Wolfram Waibel

Wolfram Waibel wird diesen Sommer das Team des Österreichischen Schützenbunds (ÖSB) bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro betreuen.

Der 46-jährige Hohenemser nahm als Aktiver bereits an den Sommerspielen 1992 in Barcelona, 1996 in Atlanta, 2000 in Sydney und zuletzt 2004 in Athen teil. Der Gewinn einer Silbermedaille mit dem Luftgewehr und einer Bronzemedaille mit dem Kleinkaliber-Gewehr bei den Spielen in Atlanta krönte seine beeindruckende Karriere. Bei den Olympiaden 2008 in Peking und 2012 in London arbeitete Waibel als Gewehr-Nationaltrainer des Schweizer Schützenbundes.

Seit seinem Wechsel zum Vorarlberger Schützenbund (VSB) am 1. Juni 2013 ist er nun Landestrainer und trug maßgeblich zum Aufschwung des heimischen Schützensports bei. Auch beim ÖSB nahm man die tolle Entwicklung der von Waibel betreuten Nachwuchsschütz/innen wahr. Anfang Dezember 2014 wurde er Assistent von Gewehr-Nationaltrainer Hubert Bichler. Der Deutsche hat aber zahlreiche weitere berufliche Verpflichtungen, sodass der Hohenemser in der heurigen Olympiasaison die Betreuung der Athlet/innen bei den Weltcups in Bangkok und Rio de Janeiro übernahm. Er wird das Team auch bei der finalen Qualifikationsphase in München (19. bis 26. Mai) und in Baku (20. bis 29. Juni) betreuuen.

Kürzlich wurde Waibel vom Präsidium des ÖSB nun für die Betreuung des Nationalteams bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro nominiert. Ab 23. Juli wird er die unmittelbare Vorbereitung der Athlet/innen leiten und auch bei den Wettkämpfen vor Ort im Einsatz sein. Parallel dazu will Waibel aber auch seine Arbeit als Landestrainer konsequent weiter vorantreiben. Thomas Mathis hat durchaus noch die Chance, für Olympia nominiert zu werden. Für die weiteren VSB-Athlet/innen stehen kontinentale Bewährungsproben an. Mit Verena Zaisberger, Sheileen Waibel, Patrick Diem, Christoph Tiefenthaler und Marvin Greppmayr stehen fünf Vorarlberger Schütz/innen im Aufgebot des ÖSB für die Junioren-EM in Tallinn vom 13. bis 19. Juni.