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Stadtplan
05.08.2016

Verabschiedung der Bogenschütz/innen

v. l. Bgm. Dieter Egger, Ingeborg Matt, StR. Friedl Dold, Johnny Matt, Michael Derka

Am Donnerstag, dem 4. August 2016, waren Ingeborg und Johnny Matt vom Traditionellen Bogenclub Hohenems in voller Einsatzmontur zu Gast im Rathaus.

Dabei wurden sie von Bürgermeister Dieter Egger, Sportstadtrat Friedl Dold und Sportreferent Michael Derka zur „1. WM der HDH-IAA“ in Shopron (Ungarn) verabschiedet. HDH-IAA ist der internationale Verband der Bogenschütz/innen.

Die beiden Hohenemser/innen werden in der Klasse „Primitivbogen“ antreten und versuchen, sich gegen namhafte Konkurrent/innen aus der ganzen Welt, vor allem aus Polen, Ungarn, Schweden, Dänemark und Tschechien, durchzusetzen.

„Die anderen Athleten treten vorwiegend mit sogenannten Reiterbögen bzw. Laminatbögen an. Unsere sind dagegen ganz klassisch aus Holz. Mit den Reiterbögen sind ganz andere Wurfleistungen zu erzielen, als mit unseren Bögen, da sie ein anderes Wurfverhalten und eine ganz andere Geschwindigkeit aufweisen. Es sind auch weniger Korrekturen notwendig. Weil unsere nicht wirklich gebaut, sondern aus einem Stück Holz hergestellt werden, reagieren sie auf Wärme und Nässe deutlich empfindlicher – richtig zickig – als Reiterbögen. Wir treten dennoch in derselben Klasse an, weil es für eigene Bewerbe einfach zu wenige Athleten gibt“, informieren Johnny und Ingeborg bei der Verabschiedung im Rathaus.

Vor der Weltmeisterschaft, die von 22. bis 27. August 2016 stattfindet, findet aber am 20. August auch noch das Finale des Österreich-Cups in St. Johann im Pongau statt, bei dem die beiden TBC-Athlet/innen antreten werden. Auch beim Grand-Prix Europacup im Attergau sowie bei den österreichischen Meisterschaften in Vorau waren sie dabei.

Nun steht also die WM an: Dabei wird zunächst drei Tage lang „durchgeschossen“, ehe am vierten Tag der Teambewerb ansteht. Anschließend folgt das Finale, wobei die geschossenen Ergebnisse auch zum Gesamtergebnis zählen. Das bedeutet, dass man sich am Finaltag sogar noch ein paar Plätze verbessern oder aber auch verschlechtern kann.

Geschossen wird auf 3D-Tiere auf eine Entfernung von maximal 27 Metern. 90 Sekunden haben die beiden Zeit für jeden Schuss. Dabei wird sich Ingeborg mit 13 weiteren Athletinnen messen, Johnny hat es mit 16 Konkurrenten zu tun.

Zum Abschied erhielten die beiden Bogenschütz/innen ein kleines Präsent der Stadt. Die städtischen Vertreter wünschten ihnen alles Gute und viel Erfolg für die anstehenden Bewerbe.