A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
11.08.2015

Radwochenende

v. l. Michael Zangerl (Landes-Sportreferat), Sportstadtrat Friedl Dold, die Highlander Monika Dietl und Christian Barchi, Simone Mathis-Markstaler (Sport Mathis), Bürgermeister DI Richard Amann

Am Sonntag, dem 9. August 2015, fanden der 10. Highlander-Radmarathon mit Start und Ziel in Hohenems und weitere Highlights statt.

Die diesjährige Veranstaltung, bei der auch die Jubiläumstour „40 Jahre Rund um Vorarlberg“ begangen wurde, geht als die bislang heißeste in die Geschichte ein. „Den 1.300 Teilnehmer/innen bot sich ein Vorarlberg wie aus dem Bilderbuch“, so OK-Chef Herbert Benzer vom ÖAMTC Radsportverein.

Pünktlich um 7 Uhr ging es für die Teilnehmer/innen los Richtung Dornbirn-Bödele. An der Spitze bildete sich zunächst eine große Gruppe, unter anderem mit dem Italiener Christian Barchi, der kurz vor dem Anstieg auf den Hochtannberg auf und davon zog und seinen Vorsprung in kürzester Zeit auf vier Minuten und bis zum Furkajoch sogar auf zehn Minuten ausbaute. Schlussendlich sicherte sich der Italiener nach 187 Kilometern mit einer Zeit von 5:29:16 Stunden seinen ersten Highlander-Titel.

Dahinter lieferte sich eine 20-köpfige Gruppe einen harten Kampf um die Plätze. In Ludesch wurden die Radsportler/innen in die Teilnehmer/innen am Highlander und in jene der kürzeren Tour „Rund um Vorarlberg“ aufgeteilt. Stefan Kirchmair konnte sich im Großen Walsertal schließlich absetzen. Er sicherte sich den zweiten Platz beim Highlander und zeitgleich den österreichischen Meistertitel, der erstmals in Vorarlberg ausgetragen wurde. Den dritten Platz holte sich Johannes Berndl. Die weiteren Podiumsplätze der österreichischen Meisterschaften gingen an Vorjahressieger Markus Feyerer und Thomas Berchtold.

Auch die Damen gaben Gas

Bei den Damen ging es ebenso zur Sache. Monika Dietl aus Deutschland konnte sich mit einer Zeit von 6:27:38 Stunden die Highlander-Trophäe sichern. Mit einem Abstand von 13 Minuten kam Tatjana Ruf als Zweite ins Ziel. Der dritte Platz ging an Kerstin Schnetzer.

Bei der „kleinen“ Tour ging der Sieg in 4:15:53 Stunden an den Team-Vorarlberg-Profi Grischa Janorschke. Knapp eine Minute dahinter klassierte sich der junge Vorarlberger Jodok Salzmann auf Platz Zwei. Dritter wurden ex-aequo Spas Gyurov und Gerrit Glomser. Bei den Damen ließ sich die Vorjahressiegerin Rahel Stäheli den Titel nicht nehmen. Sie benötigte für die 160 Kilometer 4:41:23 Stunden. Platz zwei ging an Federica Giacometti, Dritte wurde Julia Hanebuth. Die Damentitel der österreichischen Meisterschaft wurden ebenfalls auf der kleinen Strecke ausgefahren. Der Titel ging an Anna Obmann vor Anna Bachmann und Birgit Zlimnig.

Stadt-Kriterium und Nachtlauf

Am Vorabend fand im Stadtzentrum das Sport-Mathis-Stadtkriterium statt. Im Elite-Kriterium konnte sich Jonas Schmeiser vor Igor Zanetti und Hannes Baumgarten durchsetzen. Beim Hobby-Kriterium ging der Sieg an Timo Eckert vor Gerhard Marte und Jürgen Schellander.

Den 3. Hohenemser Nachtlauf konnten Brigitte Schoch und Christoph Schatzmann für sich entscheiden. Bei den Damen folgten auf den Plätzen Alina Stieger und Gabi Marte, bei den Herren Harald Gunz und Guglielmo Cappellan.

Detail-Ergebnisse auf www.highlander-radmarathon.at