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Bürgermeldungen
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Stadtplan
16.08.2016

Hohenemser Radsportwochenende

v. l. Sportstadtrat Friedl Dold, RV-Obmann und OK-Chef Herbert Benzer, Bürgermeister Dieter Egger
Michael Markolf
Simona Parente
Über Berg und Tal

„Es kann nur eine/n geben“ – die diesjährigen Highlander-Sieger kommen aus Italien und Deutschland. Simona Parente als auch Michael Markolf sicherten sich erstmals den begehrten Titel.

Das Spitzenfeld war lange Zeit geschlossen, einzelne Ausreißer wurden rasch wieder eingeholt. Erst am berüchtigten Faschinajoch konnten sich zwei Italiener, Vorjahressieger Christian Barchi und Igor Zanetti, absetzen. Dahinter folgten Michael Markolf und Thomas Gschnitzer. Barchi und Zanetti verfuhren sich nach der letzten Abfahrt vom Furkajoch. Ihr Protest nützte nichts, da sie bereits wegen unerlaubtem Überholen des Führungsfahrzeugs aus der Wertung genommen wurden.

Markolf überquerte als Sieger die Ziellinie in Hohenems nach 5:30:16 Stunden. Die Italienerin Simona Parente fuhr ein souveränes Rennen in 6:12:34 Stunden. Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls am Furkajoch wurde kurz nach 12 Uhr die Abzweigung für den Highlander in Ludesch geschlossen und alle, die diesen Punkt bis dahin noch nicht passiert hatten, auf die ‚kleine‘ Tour „Rund um Vorarlberg“ umgeleitet. „Die Sicherheit unserer Teilnehmer/innen hat oberste Priorität“, begründete OK-Chef Herbert Benzer die Maßnahme.

Rund um Vorarlberg in Vorarlberger Hand

Auf der ‚kleinen‘ Tour schrieben sich mit Jodok Salzmann und David Aberer (beide aus Vorarlberg) ebenfalls zwei Neue in die Siegerliste ein. Sie benötigten ex aequo 4:10:18 Stunden. Bei den Damen sicherte sich Vorjahressiegerin Anna Obmann in 4:35:00 Stunden den Titel und kürte sich zudem zur Vorarlberger Radmarathon-Landesmeisterin 2016. Bei den Herren wurde dieser Titel Maximilian Hammerle zuteil. Er absolvierte die Highlander-Distanz in 5:25:17 Stunden.

Starterlimit erreicht

1.300 Starter/innen machten sich Sonntagfrüh (14.8.) auf die große Rundfahrt durch Vorarlberg. Der 11. Highlander-Radmarathon konnte zum dritten Mal in Folge das Erreichen des Starterlimits vermelden. Eine schier nicht enden wollende Schlange bewegte sich vom Hohenemser Stadtzentrum aus Richtung Dornbirn, von dort ging es über das Bödele in den Bregenzerwald. Über Schwarzenberg ging es weiter zum Flexenpass am Arlberg, mit 1.773 Höhenmeter die Spitze des Highlanders, nach einer rasanten Abfahrt führte die Strecke über Bludenz Richtung Ludesch, wo sich die beiden Touren trennten. Für die Highlander ging es in das große Walsertal zum Faschinajoch (1.513) und über das Furkajoch (1.756) zurück nach Hohenems. 180 Kilometer und 4.040 Höhenmeter wurden absolviert. Die Tour „Rund um Vorarlberg“ (160 km/2.400 HM) führte von Ludesch über Thüringen, Bludesch, Schlins, den „schwarzen See“ nach Rankweil, wo sich die Strecke dann wieder mit dem „Highlander“ zusammen schloss.

Citycross und Nachtlauf am Vorabend

Das Radfest in Hohenems startet bereits am Vorabend des Highlander-Radmarathons. Den Beginn machte der „Käferle-Cup“ – Kids bis 14 waren eingeladen, den Geschicklichkeitsparcours am Schlossplatz mit dem Fahrrad oder dem Laufrad zu absolvieren. Im Anschluss fand erstmals das „Sport Mathis CityCross“ statt.
Packende Rad-an-Rad Duelle und Sprints sorgten für Spannung bei Bürgermeister Dieter Egger und zahlreichen Mitgliedern des Stadtrats. Nach dem „CityCross“ startet der 4. Nachtlauf im Stadtzentrum. Eine Stunde plus eine Runde dauerte der Wettbewerb.

Der 12. Highlander-Radmarathon findet am 13. August 2017 statt. Anmeldungen werden ab Dezember 2016 möglich sein. Alle Detailergebnisse auf www.highlander-radmarathon.at

Weitere Fotos und Videos auf www.facebook.com/hohenems