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14.07.2015

Brändle: "Tour ist einzigartig"

Matthias Brändle unterwegs auf der „großen Schleife“

Der Hohenemser Matthias Brändle hat die erste Woche der Tour de France mit zwei Top-Sieben-Rängen hinter sich gebracht.

„Die Tour hat sehr hektisch begonnen. Ich bin froh, dass ich noch unverletzt dabei bin. Der Start mit dem siebten Platz im Einzelzeitfahren war sensationell. Meine zwei Stürze waren eher suboptimal und der Materialschaden auf der Roubaix-Etappe hat mich ziemlich geärgert, weil ich da gerne vorne dabei gewesen wäre“, so der Radprofi.

Gegen Ende der letzten Woche ließ es der IAM-Profi etwas ruhiger angehen, um Kraft für das Mannschaftszeitfahren am vergangenen Sonntag zu sammeln. Mit dem sechsten Rang beim Mannschaftszeitfahren zeigte sich das Team zufrieden. Brändle über die Atmosphäre bei der „Grand Boucle“: „Die Tour ist einzigartig und beeindruckend – das Größte was es gibt. Was mich aber erschreckt hat, waren die ersten Etappen, die unglaublich hektisch und gefährlich waren.“

Brändle freut sich auf die nun folgende zweite Woche. „Nach den drei schweren Tagesabschnitten in den Pyrenäen sollten die Überführungsetappen folgen, die für Ausreißer wie gemacht sind. Da möchte ich etwas zeigen, sofern nach den Pyrenäen noch Kraft vorhanden ist. Es heißt, jeden Tag Kraft zu sparen, was über die tägliche Distanz von knapp 200 Kilometern kein einfaches Unterfangen ist. Paris möchte ich unbedingt erreichen, am besten mit unserem Kapitän Mathias Frank in den Top Ten und einem Etappensieg für das Team“, meinte der Ex-Stundenweltrekordhalter.