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04.08.2015

Brändle will zur Tour 2016

Matthias Brändle in Aktion (Foto: Bettini)

Der Hohenemser Radprofi hat nach dem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Tour de France noch lange nicht genug.

„Ich möchte auf jeden Fall mit dabei sein, mein Ziel bleibt nach wie vor ein Etappensieg“ sagte Brändle in einem Studiogespräch bei „Vorarlberg heute“. Seine zurückliegende Teilnahme an der „großen Schleife“ sieht er durchaus differenziert. So bezeichnete er den Start mit dem siebten Platz im Zeitfahren als optimal. Ebenso sei auch der Abschluss der ersten Tour-Woche mit dem sechsten Platz im Mannschaftszeitfahren super gewesen. In der zweiten Woche wollte Brändle eigentlich aufzeigen und auf sich aufmerksam machen. Sein Körper funktionierte angesichts der extremen Temperaturen um die 40 Grad aber nicht gewollt, sodass er sich irgendwann damit zufrieden gab, einfach das Ziel in Paris zu erreichen.

Die dritte Tour-Woche bezeichnete Brändle als Überlebenskampf. Letztlich sei es aber ein super Gefühl gewesen, die Ziellinie auf der Champs-Élysées zu überqueren. In einem Gespräch mit den Vorarlberger Nachrichten freute sich Brändle zudem sehr über die vielen Plakate in seiner Heimatstadt Hohenems mit den Glückwünschen für die Tour. Er hofft, dass seine Teilnahme zur Radsportbegeisterung beiträgt und es dadurch wieder mehr Nachwuchs in Vorarlberg geben wird.

Sieg beim Kriterium in St. Anton am Arlberg

Am Samstag, dem 1. August 2015, fighteten internationale Spitzenfahrer in den engen Gassen von St. Anton am Arlberg in einem mitreißenden Straßenrennen gegeneinander um den Sieg. Insgesamt 32 Radprofis lieferten sich auf den 30 Runden einen spannenden Kampf um die Plätze. Auch Österreich-Tour Sieger Victor de la Parte ließ sich das Spektakel nicht entgehen.

Schlussendlich setzte sich aber Matthias Brändle durch. Nach seinem dritten Platz beim Welser Innenstadtkriterium hatte Brändle am Ende auch in St. Anton die schnellsten Beine einer vierköpfigen Ausreißergruppe und verteidigte seinen Vorjahressieg vor Victor de la Parte vom Team Vorarlberg und Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team.