A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
03.05.2016

Glyphosatfreies Hohenems

sauberes hohenems
Bild: Naturschutzbund Deutschland

Seit dem Beschluss der Stadtvertretung Anfang November 2015 werden auf stadteigenen Flächen keine glyphosathaltigen Beikraut-Vernichtungsmittel mehr eingesetzt.

Zur Beseitigung von unerwünschten Pflanzen werden seitdem nur noch Mittel verwendet, die nach den Richtlinien des Biolandbaus erlaubt sind. Im Sinne einer gesunden und sauberen Umwelt wird um Verständnis gebeten, dass es aufgrund dieser Maßnahme auf stadteigenen Plätzen und Straßen in den Ritzen zwischen Pflaster- und Randsteinen zu Pflanzenbewuchs kommen kann.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat im Frühjahr 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Eine Liste glyphosathaltiger Präparate finden Sie am Ende dieser Seite zum Download.

Zu Herbiziden wie Glyphosat gibt es u.a. folgende Alternativen:

  • Förderung der Akzeptanz und Anlegung einer natürlichen („wilden“) Vielfalt an Pflanzen, denn „geputzte“ Äcker und Gärten, Einheitsflora und Einheitsrasen sind nicht natürlich! Diese natürlichen Flächen bieten dann auch Rückzugsraum und Nahrung für Bienen und andere Insekten.
  • Schaffung von bunten Blumenwiesen statt grüner Rasenflächen.
  • Förderung des Biologischen Landbaus und der Bio-Gärtnerei mit Verzicht auf Pestizide (Fruchtfolgen, Beikrautbeseitigung händisch oder maschinell).
  • Einsatz von Flämmgeräten oder Dampfgeräten zur Beikrautvernichtung.