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Stadtplan
16.05.2016

Garten der Lüste und Visionen

Die Vorarlberger Gartenplakette
v. l. Umweltstadtrat Günter Mathis, Michaela Fabing, Jutta Mangold (Faktor Natur) und Katharina Waibel

Am Donnerstag, dem 19. Mai 2016, findet um 22.22 Uhr die Eröffnung des neuen „Gartens der Lüste und Visionen“ in der Marktstraße 42 statt.

Im Rahmen der Emsiana kann der Garten, gestaltet von Heil-Pflanzenfrau und Autorin Katharina Waibel sowie Metallgestalter Günther Blenke, besucht werden. Es wird dargestellt, wie der Mensch fähig wird, seine Sterne auf die Erde zu holen und seinen Visionen Gestalt zu geben. Die Besucher/innen sollen sich wieder einklinken in die Rhythmen der Natur. Dabei wird ein Gefühl von „Heimkommen“ hergestellt, damit sich der Mensch wieder erdet und der Geist fliegen kann.

Die Analogien der Zyklen der Natur und der Menschen werden mit den dazugehörenden Jahreszeiten und Elementen anhand der entsprechenden Pflanzen und Metallobjekte dargestellt. Außerdem finden sich viele Pflanzen zusammen, die die Lust und die Visionen unterstützen: Meisterwurz, Alant, Mohn, Waldmeister, Wiesenkerbel, Sauerklee und viele mehr.

Der Garten ist das ganze Wochenende vom 20. bis 22. Mai geöffnet: freitags ab 18.30 Uhr, samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 10 Uhr – jeweils mit Barbetrieb.

Samstags um 19 Uhr und sonntags um 11 Uhr stehen zudem Konzerte auf dem Programm.

Auszeichnung mit Gartenplakette

Der Lustgarten wurde außerdem mit der „Natur im Garten“-Plakette des Vereins „Faktor Natur“ ausgezeichnet. Naturgärtnerin Michaela Fabing nahm ihre Plakette stolz entgegen. Den Garten pflegt sie gemeinsam mit Susanne Ratz, die bei der Plakettenübergabe leider verhindert war. Gratuliert haben auch Umweltstadtrat Günter Mathis und die Gestalterin des Gartens Katharina Waibel.

„Der Lustgarten ist ein weiterer Baustein im naturnahen Gartennetz der Stadt Hohenems, womit wir der Vision „Naturnahes Hohenems“ wieder einen Schritt näher gekommen sind“, so Waibel.

Die „Natur im Garten“-Plakette ist ein Symbol für Menschen, die mit der Natur und nicht gegen sie gärtnern. Wo diese Plakette am Gartenzaun hängt, pflegen Menschen also eine Beziehung zur Natur. Davon profitiert nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern immer auch der/die Gärtner/in selbst. Um so eine Plakette zu erhalten, ist es nicht relevant, wie groß oder schön ein Garten ist, ebenso wenig wie die Höhe des Budgets, das in einem Garten drin steckt. Für den Erhalt einer Plakette müssen drei Kernkriterien gewährleistet sein: Der Verzicht auf Pestizide, chemischen Dünger und Torf. Dazu kommen noch einige Nebenkriterien, die sich in die Bereiche bienen- und insektenfreundliche Gestaltung, Naturgartenelemente sowie Bewirtschaftung und Nutzgarten gliedern.

Gartenplakette erhalten leicht gemacht

Möchten auch Sie mit der „Natur im Garten“-Plakette ausgezeichnet werden? Nähere Informationen erhalten Sie direkt beim Verein Faktor Natur unter www.faktornatur.com, Tel. 05573/82626, E-Mail info@faktornatur.com oder im Umweltreferat bei Anna Waibel, MSc, Tel. 05576/7101-1422, E-Mail anna.waibel@hohenems.at