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Bürgermeldungen
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Stadtplan
27.10.2015

Vor 250 Jahren: Als Hohenems „österreichisch wurde“

Prof. Dr. Alois Niederstätter referierte und zeigte historisches Bildmaterial.
Bürgermeister DI Richard Amann, Franz-Clemens Waldburg-Zeil und Prof. Dr Alois Niederstätter im Gespräch.
Die tonart Musikschule gestaltete den Abend mit.

Vergangenen Freitagabend, den 23. Oktober, referierte Prof. Dr. Alois Niederstätter, Historiker und Leiter des Landesarchives, im Salomon-Sulzer-Saal.

Bürgermeister DI Richard Amann freute sich, seine Begrüßung an einen vollbesetzten Saal zu richten: Zahlreiche Interessierte, darunter auch viele Stadtvertreter/innen, waren der Einladung des Städtischen Kulturreferats und Kulturkreises gefolgt. Wie schon zum Festakt „30 Jahre Stadt Hohenems“ blickte Prof. Dr. Niederstätter als profunder Kenner der Hohenemser Geschichte erneut auf ein historisches Datum zurück: Mit „Das Ende eines Minderstaates. Der Übergang der Reichsgrafschaft Hohenems an das Haus Habsburg-Lothringen vor 250 Jahren“ widmete er sich den Geschehnissen, die vor einem Vierteljahrtausend einen geschichtlichen Wendepunkt bedeuteten. Nachdem mit Graf Franz Willhelm II. der letzte männliche der „Hohenemser“ verstorben war, konnte Maria Theresia 1765 die rund fünf Jahrhunderte währende Reichsfreiheit des kleinen Herrschaftssprengels beenden. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis am 7. Mai 1767 dieser Akt auch rechtlich mit einer feierlichen Huldigung der angereisten Kaiserin abgeschlossen wurde.

Für die feierliche musikalische Gestaltung im Sulzer-Saal zeichnete traditionell die im selben Haus beheimatete tonart Musikschule verantwortlich: Magdalena Gächter, Sabrina Moser und Stefan Walser luden mit ihren Blockflöten zur Zeitreise von der Renaissance bis zur Gegenwart ein.