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Stadtplan
05.05.2015

Tone Fink: „Sempre schaffa“

Der 71-jährige Künstler bei der Arbeit.

Im Vorfeld der heurigen Emsiana (28. – 31. Mai 2015) bemalt der Bregenzerwälder Künstler Tone Fink ein Haus in der Harrachgasse 5.

Bei den Motiven, die die Fassade des Gebäudes nun zieren, orientiert sich Fink an dessen Geschichte. Das Motto des Projektes „Sempre schaffa“, das nun auch auf dem Haus zu lesen ist, nimmt Bezug auf italienischsprachige Einwanderer, die das Haus einst bewohnten. Ebenso finden sich Hinweise auf die jüdische Geschichte des Viertels und auf spätere Einwanderergruppen. Das Haus gehörte zunächst der jüdischen Familie Rosenthal und wurde unter anderem vom Kantor Josef Stark bewohnt. Später zog die Trentiner Familie Collini ein und legte mit einer Messerschleiferei den Grundstein für das heute international tätige Unternehmen. In letzter Zeit wurde das Haus von türkischstämmigen Hohenemser/innen bewohnt und soll in den nächsten Jahren wie schon viele andere historische Gebäude im Hohenemser Zentrum renoviert werden. www.emsiana.at