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Stadtplan
23.05.2016

Erfolgreiche Festivaltage

Bürgermeister Dieter Egger und Kulturstadtrat Johannes Drexel, MAS, ließen sich die Eröffnung nicht entgehen.
Zahlreiche Ausstellungen lockten das Festivalpublikum nach Hohenems.
DI Markus Schadenbauer-Lacha begrüßte das Publikum zur Eröffnung. (Foto: Lisa Mathis)
Der Gesangverein begeisterte mit einer beeindruckenden Performance.

Die achte Emsiana überzeugte 2016 mit dem Motto „sagen, schreiben, singen“. Die Besucherzahlen des Kulturfests zwischen Geschichte und Gegenwart konnten ein weiteres Mal gesteigert werden.

Über zweitausend Gäste strömten vergangene Woche, von Donnerstag bis Sonntag, zu den verschiedensten Spielorten. Das kulturelle Angebot der Emsiana ist breitgefächert: Konzerte, Theater für das junge Publikum, Führungen, Ausstellungen. Lesungen, Vorträge und Kulturcafés zogen Kulturinteressierte jeden Alters nach Hohenems. Bereits die Eröffnung, mit dem jungen Orchester „tonart sinfonietta“ und der Festrede von Dr. Eva Grabherr, begeisterte das Publikum im Markus-Sittikus-Saal.

Vielzahl an Ausstellungen

Im Anschluss an das Eröffnungskonzert wurden alle 15 Emsiana-Ausstellungen eröffnet. Besonderer Anziehungspunkt war hier das Projekt „Panta Rhei – Alles fließt“. Das Künstlerinnentrio Mariella Scherling-Elia, Simonetta Scherling und Kirsten Helfrich rückte mit der Kunstinstallation das alte Hohenemser Waschhaus und das Element Wasser in den Fokus der Wahrnehmung. Ein weiteres künstlerisches Highlight stellte „Das bemalte Haus II“ von Günter Bucher dar. Er erschuf mit seinem Fassadenbild in der Marktstraße 48 einen Blickfang.

Ausverkaufte Konzerte

Weitere Publikumserfolge waren die Konzerte im Salomon-Sulzer-Saal. Hier zeigte die Emsiana ihre Vielseitigkeit. Das Konzert von Twana Rhodes & Band brachte den Soul nach Hohenems. Die kleine Texanerin mit der facettenreichen Stimme bezauberte den gesamten Saal. Nicht minder hingerissen war das Publikum bei den zwei gemeinsamen Auftritten des Gesangvereins Hohenems mit Kantor Shmuel Barzilai. Der Wiener Oberkantor absolvierte am Sonntag noch einen dritten Auftritt. Pianist Paul Gulda, Autor Michael Köhlmeier und Shmuel Barzilai brachten zusammen Jüdische Sagen und Melodien auf die Bühne.

Großes Interesse an Führungen

Zwischen Geschichte und Gegenwart sieht sich die Emsiana verortet. Führungen durch bestimmte Stadtviertel, in historisch bedeutungsvollen Orten sowie im Jüdischen Museum gehören zum Selbstverständnis des Kulturfests. Das Interesse dafür ist von Seiten der Besucher/innen im achten Jahr gewachsen.

Fest für das junge Publikum

Das junge Publikum kam ebenso nicht zu kurz. Kinderperformance und Kinderkonzert sorgten bei den kleinen Gästen für Unterhaltung. Mit „Unterwegs nach Umbidu“ zeigten die „Schurken“ was Musik alles kann. Die kleinen Musikfreund/innen begaben sich mit den vier Musikern auf eine spannende Reise nach Umbidu.

Die neunte Emsiana findet vom 11. bis 14. Mai 2017 statt. Weitere Informationen unter www.emsiana.at