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Bürgermeldungen
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Stadtplan
04.10.2016

Besuchermagnet: Lange Nacht der Museen

Zahlreiche Führungen standen auf dem Programm – wie hier im Jüdischen Museum.
Der ORF berichtete live aus Hohenems: Mag. Norbert Schnetzer stand den Reporter/innen Rede und Antwort.
Kulturstadtrat Johannes Drexel, MAS (l.) mit Gattin Anita und Bürgermeister Dieter Egger (r.) mit Gattin Gertraud.

Während der heurigen vom ORF organisierten Langen Nacht der Museen öffneten am vergangenen Samstag, dem 1. Oktober 2016, bis nach Mitternacht 13 Hohenemser Museen und Ausstellungen ihre Türen für zahlreiche interessierte Besucher/innen.

Höchste Museumsdichte & Besucherrekord

Hohenems weist damit vorarlbergweit mit Abstand die höchste „Museumsdichte“ auf. Zudem konnte mit 3.653 Besucher/innen die Besucherzahl aus dem Vorjahr verdreifacht und somit ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden.
Allein im Stadtzentrum konnten in unmittelbarer Nähe zehn Einrichtungen besucht werden: Das Jüdische Museum, das Museum auf Zeit und die Ausstellung „1616 – Wie entstand das erste Buch Vorarlbergs?“ sowie die Museen und Ausstellungen der Schubertiade über Elisabeth Schwarzkopf, Franz Schubert, Walter Legge, Markus Sittikus, die Nibelungen, die Schubertiade und den Schuhmacher Karl Nachbauer. Zusammen mit dem Alte-Zeiten-Museum und Stoffels Sägemühle, die sich im alten Dorfkern an der Sägerstraße befinden, bildeten sie die vom ORF beworbene „Fußroute Hohenems“. Hinzu kam noch der etwas außerhalb im Schwefel gelegene Kunstraum Otten, der in der Ausstellung „Grenzgänger“ Künstler/innen der Visarte Liechtenstein vorstellte – Highlight war hier eine multimediale Musikperformance.

Jüdisches Museum lockte am meisten Schaulustige an

Die meisten Besucher/innen, nämlich 765, verzeichnete das Jüdische Museum, das in der langen Nacht sein 25-jähriges Jubiläum mit Livemusik der „Jazzrats“ feierte. Währenddessen hatten Kinder die Möglichkeit, sich eine Schatzkiste zu basteln. Stark frequentiert war mit 484 Besucher/innen auch der tags zuvor eröffnete Ausstellungsraum „1616 – Wie entstand das erste Buch Vorarlbergs?“, in dem der ORF ein Außenstudio aufbaute und ausführlich von der langen Nacht in Hohenems berichtete. Mit großer Begeisterung nutzten die Besucher/innen die Möglichkeit, auf einer historischen Druckerpresse eigenhändig einen Nachdruck der ersten Vorarlberger Landkarte zu drucken, den sie dann auch mit nach Hause nehmen konnten. Das Original dieser Karte findet sich in der „Emser Chronik“, dem ersten in Vorarlberg gedruckten Buch.
Neben vielen Gästen aus dem ganzen Land und dem grenznahen Ausland nutzten gerade auch viele Hohenemser/innen die Gelegenheit, die zahlreichen Museen – insbesondere auch die erst vor kurzem entstandenen Ausstellungen der Schubertiade-Gesellschaft – zu besuchen.