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21.09.2016

„Graphic Novel“

„Graphic Novel“

Am Donnerstag, dem 29. September 2016, findet um 19 Uhr die Veranstaltung „Graphic Novel“ im Jüdischen Museum statt.

„literatur:lounge“ diskutiert das Potenzial der „Graphic Novel“ vom Literaturmarkt bis zum Klassenzimmer – Oberflächlich, lustig und in erster Linie für Kinder. Mit diesem Image galt der Comic, anders als in Frankreich oder auch den USA, auf dem deutschsprachigen Büchermarkt lange Zeit als Nischenprodukt. Es ist vor allem der Begriff der „Graphic Novel“, erstmals verwendet 1978 vom jüdischen Zeichner, Autor und Comicpionier Will Eisner, der den Comic salonfähig macht. Die „Graphic Novel“ wird als anspruchsvolle Variante des Comics gehandelt, die autobiographische wie historische Themen bedient, literarische Weltliteratur in grafische Bilder umsetzt oder auch im journalistischen Stil dokumentiert und erwachsene Leser/innen anspricht.

Welche Möglichkeiten der Einsatz der „Graphic Novel“ im Unterricht anbietet und auf welche Weise ästhetische sowie narrative Erzählstrukturen in dieser Mischform zusammengreifen, diskutiert die „literatur:lounge“ gemeinsam mit dem Buch- und Medienillustrator Chistoph Abbrederis, dem Inhaber der Comicbuchhandlung Pictopia in Wien, Sebastian Broskwa, sowie Prof. Dr. Dieter Wrobel vom Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg. Die Einführung vollzieht Dr. Hanno Loewy, die Moderation obliegt Peter Fischer (Pädagogische Hochschule Vorarlberg) und Frauke Kühn (literatur:vorarlberg netzwerk).

Weitere Informationen unter www.jm-hohenems.at