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19.04.2016

Mobilitätsexperiment im LKH gestartet

Mobilitätsexperiment im LKH gestartet

Unsere Mobilität trägt erheblich zum Energieverbrauch und zu unserer CO2-Bilanz bei. In Vorarlberg entfallen fast 40 % der CO2-Emissionen auf den Verkehr – der Flugverkehr ist dabei noch nicht eingerechnet.

Wenig überraschend ist: Die Wahl des Verkehrsmittels entscheidet über die CO2-Emissionen – und der Unterschied ist immens. Die Mitarbeitenden des LKH Hohenems erfuhren im Rahmen eines Mobilitätsexperiments, wie sie ihre persönliche Mobilitätsbilanz verändern können.

Im Rahmen des Projekts „Probier amol“ wurden 30 Mitarbeiter/innen des LKH Hohenems von verschiedenen Mobilitätsexpert/innen rund um das Thema „nachhaltige Mobilität“ beraten. Fahrrad inklusive E-Bikes, Bus und Bahn standen ebenso im Mittelpunkt wie Fahrgemeinschaften. Dietmar Haller (Verkehrsverbund), Martin Reis (Energieinstitut Vorarlberg) und Lutz Schmelzinger (Sicheres Vorarlberg/Aktiv-Zentrum Bregenzerwald) standen den Teilnehmer/innen Rede und Antwort. Nun probieren die Mitarbeiter/innen selbst aus, wie es ist, ohne Auto in die Firma zu kommen. Damit das Ausprobieren doppelt Spaß macht, stehen ihnen dafür zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung.

Die Stadt Hohenems stellte beispielsweise zwei E-Bikes zur Verfügung, die die Mitarbeiter/innen während des Experimentzeitraums nutzen konnte. Darüber hinaus gab es noch Probejobtickets, Fahrradtachos und weitere Fahrradaccessoires, mit denen das Ausprobieren doppelt Spaß macht. Am Montag, dem 2. Mai 2016, findet die Abschlussveranstaltung des Experiments statt.

„Probier amol“

„Probier amol“ ist eine Initiative des Energieinstituts Vorarlberg gemeinsam mit Allmenda, dem Österreichischen Ökologie Institut und der Fachhochschule Vorarlberg, die von der Europäischen Union im Rahmen von „LIFE+“ und von Energieautonomie Vorarlberg unterstützt wird.

Thematisch fokussiert sich „Probier amol“ auf die Bereiche Ernährung und Mobilität. Beide tragen entscheidend zur persönlichen CO2-Bilanz bei – und in beiden Bereichen haben wir täglich die Möglichkeit, unser Verhalten zu ändern. Allein der „innere Schweinehund“ hält die Menschen in ihren etablierten Routinen fest.

Zeitlich befristet Neues ausprobieren

„In der Gruppe fällt es leichter, Dinge anders anzugehen“ ist Projektleiterin Karin Feurstein überzeugt. „Deshalb möchten wir mit Aktiven in Vereinen oder Mitarbeitenden in Unternehmen ausprobieren, ob und welche Änderungen im Alltagsverhalten möglich sind.“ In etwa drei Wochen dauert ein Experiment. Während dieser Zeit probieren die Teilnehmenden aus, ob sie sich bewusst anders ernähren oder fortbewegen können. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen des Projekts „EKO-LIFE“, das von der Europäischen Union und vom Land Vorarlberg unterstützt wird. Daher können die Experimente für die Beteiligten kostenlos angeboten werden.

Weitere Informationen unter www.probieramol.at oder www.facebook.com/probieramol.at