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Bürgermeldungen
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Stadtplan
19.07.2016

„Velotal Rheintal“

Eine Region setzt aufs Fahrrad

Die Rheintalgemeinden, das Land Vorarlberg und der Kanton St. Gallen starten eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Die Fahrradnutzung ist auf beiden Seiten des Rheins bereits sehr hoch. Mit dem Projekt „Velotal Rheintal" wird sie besser verknüpft. Vorarlbergweit werden derzeit 15 Prozent der werktäglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 20 Prozent steigen. Mit verschiedenen Maßnahmen soll die Bevölkerung aktiviert und motiviert werden, ihre Alltags- und Freizeitmobilität – speziell auch im grenzüberschreitenden Verkehr – vermehrt mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Grenzüberschreitende Verbesserung und Ausbau des Radroutennetzes inkl. RHESI
  • Bewusstseinsbildung, Vernetzung der Akteur/innen und regionenübergreifende Koordination
  • Forcierung von „Bike & Ride“

Die Bearbeitung erfolgt durch eine Kerngruppe mit Vertreter/innen des Kantons St. Gallen, des Landes Vorarlberg und dem Verein St. Galler Rheintal, dem die Gesamtkoordination obliegt. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt. Dass heute bereits sehr viel mit dem Fahrrad bzw. „Velo“ möglich ist, zeigt eine gemeinsam entwickelte Radtourenkarte. Auf sechs grenzüberschreitenden Radtouren kann das Rheintal erkundet werden. Die Tourenvorschläge sollen animieren, die Grenzen per Rad zu überqueren und die andere Talseite in der Freizeit zu erkunden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch für Alltagspendler/innen Informationsmaterialien online oder als Karte bzw. Flyer zur Verfügung gestellt werden. Diese und weitere Informationen sind unter www.velotal-rheintal.com abrufbar.

Freizeitradtouren-Karten

Die Karten sind Bestandteil der grenzüberschreitenden Projektinitiative zur Förderung des grenzüberschreitenden Alltags- und Freizeitradverkehrs im Rheintal. Im vorliegenden Fall liegt der Fokus im Freizeitverkehr. Speziell an diesen Routen ist, dass sie auch auf einem Gratis-App (BikeNatureGuide) verfügbar sind. Das App führt auf Wunsch entlang der gewählten Routen und kann auch als Navi verwendet werden. Die Karten sind in beschränkter Auflage bei der Tourismus & Stadtmarketing Hohenems GmbH sowie in den Gemeindeämtern in Altach, Götzis, Koblach und Mäder erhältlich.

Neue Brücke Höchst – St. Margrethen im Bau

Die Chancen einer Verbesserung des grenzübergreifenden Radverkehrs liegen in einer Verbesserung der rheinquerenden Brückenverbindungen. Ein gutes Beispiel dafür ist die derzeit im Bau befindliche Brücke zwischen Höchst und St. Margrethen. Ziel ist es, eine neue, breitere Brücke zu bauen, auf der auch Fußgänger/innen sowie Radfahrer/innen sicher den Alten Rhein überqueren können. Der Bahnhof St. Margrethen ist für die Höchster/innen per Fahrrad oder zu Fuß nicht weit entfernt. Von dort ist Bregenz mit dem Zug für Pendler/innen und Schüler/innen innerhalb weniger Minuten erreichbar.