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Stadtplan
04.02.2016

Veranstaltungen im BSBZ

Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum

Das Bäuerliche Schul- und Bildungszentrum entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für Nachhaltigkeit und Information.

Nachdem es seit dem vergangenen Jahr einen neuen Bildungszweig mit Maturaabschluss gibt, sorgen auch zahlreiche im BSBZ stattfindende Veranstaltungen landesweit für großes Interesse. Vergangene Woche waren die Räumlichkeiten erneut Schauplatz besonderer Events:

2. Tag der Gemeinschaftsverpflegung

Großes Interesse bei den Besucher/innen

Ein wichtiges Strategieziel der Landwirtschaftsstrategie 2020 „Ökoland Vorarlberg – regional und fair“ des Landes Vorarlberg ist der Ausbau von Absatzpartnerschaften mit Tourismus, Gemeinschaftsküchen und Handel. Die Abteilung Landwirtschaft im Amt der Vorarlberger Landesregierung und die ARGE Küchenleitung Vorarlberg luden deshalb am Mittwoch, dem 27. Jänner 2016, zum zweiten Gemeinschaftsverpflegungstag mit Küchenleiter/innen, Köch/innen, Vertreter/innen aus der Kinderbetreuung und -verpflegung, Heimleiter/innen, Heimbetreiber/innen und bäuerlichen Produzent/innen.

Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Methfessel referierte im Rahmen dieser Tagung zum Thema „Wie kommt das Kind auf den Geschmack“. Dabei ging es um die Entwicklung der Essgewohnheiten und die Bildung des Geschmacks von klein auf. Ob Kinder etwas mögen oder nicht, hängt maßgeblich davon ab, ob sie den Geschmack von klein auf gewohnt sind und mit welchen Gefühlen sie ihn verbinden. So kann das gesellige Essen mit anderen Kindern zu einem Erlebnis werden und etwas, das am Beginn vielleicht noch ungewohnt ist, zur neuen Lieblingsspeise werden.

Nach dem Vortrag konnten die Teilnehmer/innen in Workshops die Themen vertiefen. Abschließend präsentierten sich Köch/innen und bäuerliche Produzent/innen mit Beispielen zur Kooperation in der Gemeinschaftsverpflegung für Kinder.
Durch diesen Austausch fanden die Teilnehmer/innen zahlreiche Anregungen über neue und bereits bewährte Möglichkeiten zum regionalen Absatz und zur Zubereitung von Lebensmitteln.

Forsttag des Waldverbands

v. l. DI Thomas Ölz (Waldverband), Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Sylvia Ackerl (Stand Montafon), Thomas Walter (Agrar Nenzing), Johann Küng (Agrar Frasenwald Raggal), Werner Abbrederis (Agrar Rankweil), Bürgermeister Dieter Egger, LK-Präsident Josef Moosbrugger (Obmann Waldverband)

„Vom Weltklimarat wird eine Zunahme von intensiveren Extremereignissen vorausgesagt – da gilt es, sich vorzubereiten“. Dieses Thema stand beim Forsttag des Waldverbands und der Landwirtschaftskammer (LK) am Freitag, dem 29. Jänner 2016, im Mittelpunkt.

Martin Wöhrle stellte die Inhalte eines Katastrophenmanagementplans vor, der vom Österreichischen Waldverband in Kooperation mit der Plattform Forst-Holz-Papier erarbeitet wurde. Dieser Plan beinhaltet die Gesamtheit aller aufeinander abgestimmten Maßnahmen in den Bereichen Katastrophenvermeidung, -vorsorge, -bewältigung und Wiederherstellung einschließlich einer laufenden Evaluierung der getroffenen Maßnahmen. Ein solcher Plan bringt Ruhe in die nach Katastrophenereignissen meist eintretende Hektik, was die Abläufe wesentlich vereinfacht.

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion berichtete DI Peter Feuersinger von Vorarbeiten zu einem Vorarlberger Krisenmanagementplan. Um ein breites Mitmachen der Waldbesitzer/innen zu gewährleisten, müssen nach Waldverband-Geschäftsführer DI Thomas Ölz die gewährten Förderungen daran gebunden werden. Landesrat Ing. Erich Schwärzler und LK-Präsident Josef Moosbrugger sprachen sich klar dafür aus, sich möglichst gut auf eine Krisensituation vorzubereiten.