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Bürgermeldungen
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Stadtplan
29.06.2016

Praktikum

Die Schüler des BSBZ

Der städtische Forstbetrieb ist für das Bäuerliche Schul- und Bildungszentrum (BSBZ), die ehemalige Landwirtschaftsschule, der Lehr- und Praxisbetrieb in direkter Nähe.

Die Schüler/innen ergänzen hier ihr theoretisches Wissen mit praktischen Tätigkeiten vor Ort. Während der dreijährigen Schulzeit werden sie in sämtlichen Forstarbeiten wie Aufforstung, Kulturpflege, Durchforstungen und Starkholzaufarbeitung spezialisiert.
Auch der Umgang mit Maschinen, wie einem Traktor mit Winde oder einer Seilkrananlage, wird vermittelt.
Es wird zudem auch gezeigt, wie mit Pferden in geeigneter Lage Holz wirtschaftlich, umwelt- und bestandsschonend aus dem Wald gebracht werden kann.

Jene Schüler/innen, die im Anschluss an die dreijährige Ausbildung das forstliche Wissen vertiefen möchten, können eine einjährige Anschlusslehre in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb absolvieren und schließen mit dem Titel „Forstfacharbeiter" ab.
Diese Form der Ausbildung nutzte auch Daniel Bolter aus Alberschwende, dem im vergangenen Jahr der Facharbeiterbrief überreicht wurde und der zurzeit als Forstfacharbeiter bei der Stadt Hohenems beschäftigt ist.
Voraussetzung dafür ist auch das dreiwöchige Praktikum nach der zweiten Schulstufe.
Neun Schüler haben diese Möglichkeit heuer genutzt und waren bis vergangenen Freitag im Kugelwald mit Durchforstungs- und Schlägerungsarbeiten beschäftigt.

Zeitweise erfolgte auch eine direkte Zusammenarbeit mit dem städtischen Betriebspersonal. Instruiert wurden die Praktikanten fachmännisch durch die drei Lehrpersonen Ewald Bechter, Ing. Thomas Mair und Ing. Markus Casagrande, letzterer ist auch für die Waldaufsicht in Hohenems zuständig.
In diesen drei Praxiswochen wurde eine beachtliche Leistung erzielt: Zirka 110 Festmeter Fichten und Tannen wurden geschlägert und abfuhrbereit zum Waldweg gebracht. Das sind etwa acht große LKW-Fuhren. Auf rund zwei Hektar großen Flächen in unmittelbarer Nähe erfolgten Durchforstungs- und Pflegemaßnahmen.
Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen wurden Exkursionen in holzverarbeitende Betriebe gemacht oder Waldbestandsaufnahmen durchgeführt.

Bürgermeister Dieter Egger bedankte sich seitens der Stadt beim BSBZ für die gute Zusammenarbeit und die erbrachten Leistungen und lud sie anschließend mit den städtischen Forstmitarbeitern zu einer Stärkung in die Emserhütte ein.
Dies ließen sich auch DI Thomas Ölz von der Landwirtschaftskammer, Lehrer Markus Casagrande, Thomas Maier, Kurt Mathis, Anton Wäger, Werner Scheiblauer sowie die rumänischen Saisonfachkräfte nicht entgehen.