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Bürgermeldungen
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Stadtplan
17.02.2016

OJAH nun Ökoprofit-Betrieb

OJAH

Die Offene Jugendarbeit Hohenems (OJAH) nahm kürzlich am Zertifizierungs-Programm zu einem Ökoprofit-Betrieb teil.

Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik. Es wurde Anfang der 90er-Jahre von der Stadt Graz entwickelt, ist als Marke geschützt und wird bereits in mehreren europäischen Ländern, aber auch außerhalb, umgesetzt. In Vorarlberg wird es seit 1996 praktiziert.

Ökoprofit ist ein Baustein zum Aufbau eines prozessorientierten Umweltmanagementsystems. Es bietet individuelle Beratung für den Betrieb, gemeinsame Arbeit in Workshops und Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Behörden. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit entstehen Synergieeffekte, die allen Beteiligten Vorteile bringen. Die Hauptthemen sind Abfall, Energie und Stoffströme.

Erfolgreiche Zertifizierung

„Dass wir ein Ökoprofit-Betrieb werden möchten, war für uns eigentlich ziemlich schnell klar, denn wir legen selbst viel Wert auf unsere Umwelt. Somit nahmen wir am Zertifizierungs-Programm mit mehreren Workshops teil und haben vergangenen Donnerstag das Audit erfolgreich bestanden“ so OJAH-Geschäftsführerin Samantha Bildstein.

Die von der OJAH formulierte Umweltpolitik möchte den Jugendlichen durch ein authentisches Vorleben Vorbild sein und ihnen ein Bewusstsein für die Umwelt geben, beispielsweise durch Abfallvermeidung, Vermeidung der Produktion von CO2 oder durch Energie sparen. Das Umweltbewusstsein der Mitarbeitenden der OJAH soll stetig weiterentwickelt werden, ebenso die Themen Ökologie und Ökonomie innerhalb des Vereins. Durch Projekte möchte sich die OJAH auch weiterhin – gemeinsam mit den Jugendlichen – mit dem Thema beschäftigen.

Bürgermeister zu Gast

Am vergangenen Freitag nahm sich auch Bürgermeister Dieter Egger Zeit, sich mit dem OJAH-Team auszutauschen und das Jugendhaus zu besuchen. In einem rund eineinhalbstündigen Gespräch wurde er zunächst durchs s’Kästle geführt, ehe das Team ihm den Aufbau und die Arbeit der OJAH schilderte und schließlich gemeinsam über die zukünftige Ausrichtung diskutiert wurde. Bürgermeister Egger liegt eine offene Gesprächsbasis sehr am Herzen – die Unterstützung und Mithilfe seitens der Stadt bei verschiedenen Veranstaltungen ist der OJAH gewiss.