Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
01.03.2016

Neue Räumlichkeiten

v. l. Bgm. Dieter Egger, Simonetta Lampert, Mag. Sylvia Hämmerle, StV. Geschäftsführerin Elisabeth Nachbaur-Schwab, StR. Angelika Benzer, StR. Arno Gächter und StR. Mag. (FH) Markus Klien

Am Mittwoch, dem 23. Februar 2016, wurde das neue Büro der Kinderbetreuungseinrichtung „Ringareia“ offiziell eröffnet.

26 Jahre nach der Gründung bietet diese neue, zeitgemäße Infrastruktur für den Verein mit 25 Angestellten beste Voraussetzungen für eine auch zukünftig erfolgreiche Arbeit. Der Verein trägt wesentlich zur Betreuung der Hohenemser Kinder bei und ist ein wichtiger und verlässlicher Partner für die Stadtverwaltung.
Bürgermeister Dieter Egger und die Stadträt/innen Mag. (FH) Markus Klien, Arno Gächter und Angelika Benzer gratulierten vor Ort in den neuen Räumlichkeiten im „at & co“ zur Eröffnung.

Zunächst gab Obfrau Mag. Sylvia Hämmerle, Gründerin von „Ringareia“, einen kurzen Überblick über die Geschichte der privaten Kinderbetreuungseinrichtung. Jährlich werden etwa 150 Kinder betreut. „Ringareia“ bietet neben klassischen Spielgruppen auch eine Kleinkinderbetreuung und eine Waldspielgruppe an.

Damit die Kinder möglichst familiäre Strukturen vorfinden, gibt es in der „Ringareia Markt“ auch das Angebot „Mittag wie bei Mama“, bei dem die Kinder gemeinsam mit den Betreuerinnen mit frischen Lebensmitteln kochen dürfen und so den Umgang mit gesundem Essen kennenlernen.

„Auch heute gehen wir flexibel und laufend auf gesellschaftliche Veränderungen ein“, erläuterte Geschäftsführerin Simonetta Lampert. Als Beispiel nannte sie Sprachförderungskurse für Kinder und Eltern, aber auch für Flüchtlingsfamilien. „Dieses niederschwellige Angebot wird sehr gut angenommen. Neben der Sprachförderung lassen sich verschiedene Kulturen kennenlernen und den Kindern wird der Einstieg bei „Ringareia“, aber auch der Übergang in den Kindergarten erleichtert“, so Lampert.

Verlässlicher Partner für die Stadt

Ringareia entlastet die städtischen Einrichtungen und geht auf die Bedürfnisse und den Bedarf der Eltern ein.
Sämtliche Angebote orientieren sich an den Grundzügen der Montessori-Pädagogik.

Mit der Eltern-Kind-Sprachspielgruppe wurde – gerade in der heutigen Zeit – ein sehr interessantes Zusatzangebot geschaffen.

Diese Gruppe wird immer mehr zum Treffpunkt für zugezogene Familien und nun auch für Flüchtlinge, die so mit anderen Eltern und Kindern in Kontakt kommen und ins Stadtleben integriert werden.

Vielfältiges Angebot

Seit vielen Jahren gibt es außerdem die offenen Treffpunkte, zu denen Eltern ohne Anmeldung kommen können. Kinder finden eine kindgerechte Umgebung vor und Eltern kommen so miteinander ins Gespräch und können sich austauschen.

Weiters wurde ein Babysitterdienst aufgebaut: Mädchen und Jungen werden hier ausgebildet und an Familien vermittelt.
Mit laufend stattfindenden Veranstaltungen für Eltern und Betreuungspersonen sorgt das Team zudem für Information und Bewusstseinsbildung.

Nicht zuletzt ist Ringareia auch Arbeitgeber für über 20 Frauen, was einen hohen Aufwand für Administration sowie für persönliche Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Eltern bedeutet.

Positive Zukunftsaussichten

Aktuell steht außerdem der Umbau des Gartens in der „Ringareia“ Markt an. Am Standort Herrenried ist eine räumliche Erweiterung mittelfristig unumgänglich. Ein Bewegungsraum wird dort ebenso benötigt wie ein Ruhe- und Schlafraum.

„Seitens der Stadt werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, diese fruchtbare Arbeit, die Obfrau Mag. Sylvia Hämmerle und Geschäftsführerin Simonetta Lampert mit ihrem gesamten Team leisten, bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten. Von daher hoffen wir auf eine – auch zukünftig – höchst zufriedenstellende Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Dieter Egger.