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Bürgermeldungen
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Stadtplan
29.11.2021

Aktuelle Corona-Maßnahmen seit 22. November 2021

Maske

Wie am vergangenen Freitag bekannt wurde, haben sich die neun Landeshauptleute gemeinsam mit der Bundesregierung darauf geeinigt, erneut einen Lockdown für ganz Österreich einzuführen, der seit Montag, dem 22. November 2021, in Kraft ist.

Es gilt ein bundesweiter Lockdown für alle (Geimpfte und Ungeimpfte) ab Montag, 22. November 2021, 0 Uhr, für 20 Tage:

  • Die eigene Wohnung darf nur noch aus gewissen Gründen verlassen werden (Arbeit, Lebensmitteleinkauf, Kontakt mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, Erholung an der frischen Luft).
  • Evaluierung nach zehn Tagen: Nach 20 Tagen (spätestens am 12.12.) enden die Maßnahmen automatisch  Rückkehr zum „Lockdown für Ungeimpfte“.
  • Handel und Dienstleistungen sind weitgehend geschlossen: Nur Geschäfte des täglichen Bedarfs dürfen offenhalten, dazu zählen etwa Supermärkte, bäuerliche Direktvermarkter, öffentliche Apotheken, Banken, Postfilialen, Tankstellen, Drogerien etc.
  • Frisöre und andere körpernahe Dienstleistungen müssen zusperren.
  • Gastronomie ist geschlossen: Abholung sowie Lieferservice bleibt erlaubt.
  • Home-Office-Empfehlung überall dort, wo dies möglich ist.
  • Verschärfung bei Kontrollen; Anpassung bei Strafhöhen.
  • FFP2-Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen, auch am Arbeitsplatz.
  • Einleitung eines Gesetzgebungsverfahrens (inkl. Begutachtungsverfahren) zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht; Inkrafttreten spätestens am 1. Februar 2022 – unter Beachtung einer gebotenen verfassungsrechtlichen Frist zur operativen Umsetzung.

Grüner Pass

  • Gültigkeit für 270 Tage ab der 2. Impfung, danach braucht es eine 3. Dosis für ein gültiges Zertifikat (tritt am 6.12.2021 in Kraft).
  • Für Janssen-Geimpfte (Johnson & Johnson) gilt ab 3.1.2022: Es braucht eine 2. Dosis für einen gültigen Grünen Pass.

Einreise nach Österreich

Seit Montag, dem 22. November 2021, gilt für die Einreise nach Österreich eine 2,5-G-Pflicht – Antigentests und Antikörpertests sind nicht mehr gültig.

Somit ist die Einreise nur noch mit Nachweis über eine Genesung, Impfung oder PCR-Testung möglich. Eine Ausnahme besteht für Pendler, die zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners, einreisen. In diesen Fällen gelten auch weiterhin Antigentests mit einer Gültigkeit von nunmehr 24 Stunden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vorarlberg.at/verkehr!

FFP2-Maskenpflicht

Seit Freitag, dem 19. November 2021, müssen FFP2-Masken in öffentlichen Innenräumen und am Arbeitsplatz – überall dort, wo es Kontakt zu Kunden oder Mitarbeitern gibt – getragen werden.

Detailliertere Infos unter diesem Link.

Weiterer Ausbau der Testkapazitäten

Ab sofort sind alle sieben Landesteststationen mit Ausnahme von Hirschegg (Bregenz, Feldkirch, Hohenems, Nüziders, Bezau, Schruns) einheitlich von 8 bis 20 Uhr an allen sieben Tagen geöffnet. Neu hinzu kommen zwei Teststationen mit Antigen-Selbsttests in Frastanz und Wolfurt.

In den sieben Landesteststationen werden sowohl PCR- als auch Antigen-Testungen durchgeführt. Von 8 bis 9.30 Uhr und von 14 bis 20 Uhr finden Screeningtests statt, dazwischen in der Zeit von 10 bis 13 Uhr behördliche Tests.

Darüber hinaus werden auch an verschiedenen Apotheken bzw. Apothekenpartnern im Land Tests angeboten. Die aktuelle Liste ist unter www.apothekerkammer.at abrufbar.

Weitere Informationen und Anmeldung zu Tests bei den Landesteststationen unter www.vorarlberg.at/coronatest!

Ausbau der Impfkapazitäten

Auch die Kapazitäten in den Impfzentren und bei den Hausärzten werden kontinuierlich ausgebaut.

Künftig wird in den Impfkojen der Einkaufszentren Messepark Dornbirn, Interspar Feldkirch-Altenstadt, Zimbapark Bürs und Kaufhaus der Wälder in Egg an allen Geschäftstagen (montags bis samstags), beginnend am Donnerstag, dem 25. November 2021, jeweils von 9 bis 18 Uhr geimpft.

Neben den anmeldefreien Impfangeboten sind selbstverständlich weiterhin auch Impfungen in Arztpraxen möglich, die sich einfach im Internet vereinbaren lassen. Arzt, Ort, Zeit und Impfstoff sind dabei frei wählbar. Termine für die freiwillige und kostenlose Corona-Schutzimpfung sind über die bekannte Online-Plattform www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft zu vereinbaren, teilweise auch über die Websites der Ärzte möglich.

Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder Bekannte zu wenden, die behilflich sein können. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die kostenlose Impf-Hotline 0800/201-361 telefonisch melden und erhält entsprechende Unterstützung.

Impfoffensive

  • Die dritte Dosis bei Vektorimpfstoffen wird ab dem 4. Monat empfohlen; die dritte Dosis bei mRNA-Impfstoffen ist ab dem 4. Monat möglich.
  • Verkürzung des Grünen Passes ab spätestens 1.2.2022 auf sieben Monate für den 3. Stich

EMA gibt grünes Licht für Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den CoV-Impfstoff von Biontech und Pfizer für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Ab sofort sind Anmeldungen unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft möglich. Geimpft wird in den Impfzentren Dornbirn und Nenzing, die ersten Termine finden bereits am Freitagnachmittag, dem 26. November 2021, statt.

In Vorarlberg leben rund 30.000 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Bisher haben sich schon rund 500 Kinder zur Impfung vormerken lassen, die jetzt zur Impfung eingeladen werden. Diese werden in den Impfzentren in Dornbirn und Nenzing angeboten.

Für alle Impfwilligen empfiehlt sich weiterhin die Voranmeldung, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Terminbuchungen sind unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft möglich.

Nützliche Informationen rund ums Impfen und alle aktuellen Impfangebote sind auf den Seiten des Landes unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft erhältlich, darüber hinaus unter www.1450-vorarlberg.at sowie unter www.rund-ums-impfen.at!

Schulen bleiben offen und im Präsenzunterricht

Wenn Eltern unter den gegebenen Umständen ihre Kinder zu Hause lassen möchten, können sie das mit einer einfachen Entschuldigung an die Schule kommunizieren. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. In diesem Fall findet jedoch kein Distance Learning statt.
„Schülerinnen und Schüler können sich über den Unterrichtsstoff informieren und diesen eigenverantwortlich zu Hause erarbeiten. Die Lehrpersonen stellen über geeignete Kanäle die nötigen Informationen sowie Hausübungen, Arbeitsblätter etc. bereit“, erläutert Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink. Unter https://eduthek.at können außerdem vorbereitete Lernpakete heruntergeladen werden.

Falls die technischen Voraussetzungen gegeben sind, können die Schüler eigeninitiativ virtuell am Unterricht teilnehmen. Eine Verpflichtung dazu besteht nicht. Schularbeiten und Tests werden während des Lockdowns nicht geschrieben.

Verschärfte Masken- und Testbestimmungen

An allen Schulen gilt die Risikostufe 3 mit folgenden Verschärfungen:

  • Maskenpflicht für alle Schüler in allen Schulstufen im gesamten Schulgebäude, d. h. auch in den Klassen- und Gruppenräumen. Bis zur 8. Schulstufe ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ab der 9. Schulstufe eine FFP2-Maske. Auch alle Lehrpersonen und das Verwaltungspersonal haben im gesamten Schulgebäude (auch im Unterricht) eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Schultestungen finden im bereits kommunizierten Rhythmus statt. Alle Schüler haben unabhängig vom Impfstatus daran teilzunehmen (ausgenommen Genesene). Ab 29. November wird zweimal pro Woche – montags und mittwochs – mittels PCR- und jeweils zusätzlich montags mittels Antigentest getestet. Im Falle eines positiven Testergebnisses ordnet die Schulleitung für die ganze Klasse an den folgenden fünf Schultagen eine verpflichtende Antigen-Testung an.

Für Schüler, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, gilt auch der Nachweis gemäß COVID-19-Schulverordnung 2021/22 (Corona-Testpass bzw. sogenannter „Ninjapass“) als Nachweis der geringen epidemiologischen Gefahr. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle gemäß Verordnung eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag.

Weitere und weitreichendere Infos finden Sie auf der Website des Bildungsministeriums unter www.bmbwf.gv.at!

Nächtliche Einschränkungen im öffentlichen Verkehr

Aufgrund der aktuellen Ausgangsbeschränkungen fahren Bus und Bahn in den Nachtstunden an den Wochenenden nur mehr eingeschränkt.

Der Wochenend-Nacht-S-Bahnverkehr wird ab Freitag, dem 3. Dezember 2021, zwischen 1 und 4 Uhr eingestellt. Da die Bevölkerung weiterhin zu beruflichen und schulischen Zwecken, zur körperlichen Ertüchtigung oder für Behördenwege das Haus verlassen darf, bleibt das Fahrplanangebot untertags unverändert.

Folgende Änderungen im Busverkehr gelten seit Montag, dem 22. November 2021:

Oberes Rheintal/Feldkirch:

  • Die Kurse des Landbus Oberes Rheintal als auch des Stadtbus Feldkirch werden am Freitag und am Samstag mit Kursbeginn nach 24 Uhr eingestellt. Montag bis Donnerstag gibt es vorerst keine Kürzung des Angebotes.
  • Die Nightline ist bereits eingestellt und bleibt bis auf weiteres außer Betrieb.
  • Das Nachtangebot YOYO wird in Anlehnung an den Anrufbus Unterland weiterhin von Montag bis Sonntag wie gewohnt angeboten.

Unteres Rheintal

  • Während des Lockdowns wird der Nachtbusverkehr am Wochenende bzw. an den Tagen vor Feiertagen eingestellt.
  • Die Betriebszeiten des Anrufbus Unterland werden ab Montag (22. November 2021) von 20 bis 24 Uhr angepasst.

Weitere Infos unter www.vmobil.at oder in der Fahrplan-App „cleVVER mobil“!

Aufruf: Rückkehrende aus dem südlichen Afrika sollen AGES-Hotline anrufen

Eine neue Variante des Corona-Virus tritt im südlichen Afrika gehäuft auf. „Es ist deshalb besondere Vorsicht geboten“, betont Gesundheitsreferentin Martina Rüscher und unterstützt einen bundesweiten Aufruf des Gesundheitsministers.

Wer sich in den vergangenen zehn Tagen im südlichen Afrika aufgehalten hat, wird gebeten, unter Tel. 01/2675032 eine neu eingerichtete Hotline bei der AGES anzurufen. Auch eine freiwillige Quarantäne wird dringend empfohlen.

Wer sich bei der AGES meldet, bei dem wird ein behördlicher PCR-Test durchgeführt und auf Virusvarianten überprüft. Damit soll die Einschleppung der neuen Variante verhindert werden.

Neben der neu eingerichteten Numme können Kontaktdaten und Informationen zur Reisetätigkeit auch per E-Mail an anfragen@ages.at geschickt werden. In Vorarlberg besteht außerdem die Möglichkeit, sich bei der Gesundheitsnummer 1450 zu melden – dort wird man dann entsprechend weitergeleitet.

Folgende Länder gehören derzeit zu den potenziell betroffenen Gebieten, für die verschärfte Einreiseregeln und Landeverbote gelten: Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini.


Hohenems-spezifischere Infos finden Sie unter diesem Link.

 
Weitere und weitreichendere Infos finden Sie generell laufend aktualisiert auf den Websites von Land und Bund unter www.vorarlberg.at/corona und www.sozialministerium.at!