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12.05.2020

MO Catering: Weichenstellung im Jubiläumsjahr

Mario Marte und Harald Otti mit Betriebsleiter Marco Geser (Mitte).
Marco Geser mit den neu in die Geschäftsleitung aufgenommenen Mitarbeitern Melanie Pockenauer, Kerstin Lantzsch und Christian Stadler mit dem Zertifikat „Great Place to Work® Vorarlbergs bester Arbeitgeber Tourismus“.

Die „20-Jahr-Feier“ von MO Catering im März fiel den Corona-Maßnahmen zum Opfer. Die Zeit wurde jedoch bereits in den vergangenen Monaten gut genutzt, um die Weichenstellungen für die Zukunft des Hohenemser Cateringbetriebes zu intensivieren.

Herausragende Arbeitgeber im Tourismus werden im Rahmen von „Great Place to Work®“ zertifiziert. MO Catering hat das einzigartige Zertifizierungsverfahren, das die Befragung der Mitarbeitenden sowie zahlreiche Human-Ressource-Maßnahmen berücksichtigt, erfolgreich durchlaufen und konnte mit 1. Mai 2020 das Zertifikat entgegennehmen.

„Wir freuen uns über die Bestätigung unserer partizipativen Personalpolitik. Wir bestreiten mit langjährigen, hochmotivierten Mitarbeitern unsere Geschäfte und wollen trotz widriger Umstände alle 22 fix angestellten Mitarbeiter gut über die Coronakrise bringen“, erklärt Eigentümer Harald Otti.

Mehr Kompetenz und Verantwortung

Der Blick zurück auf die vergangenen 20 Jahre mit langjährigen Eventformaten auf hohem Niveau, über 800.000 Mitarbeiterstunden und Tausenden von Einzelveranstaltungen wird zu einem Blick nach vorne: Mehrere engagierte Mitarbeiter erhalten heuer mehr Kompetenz und Verantwortung.

Neben Betriebsleiter und Prokurist Marco Geser, der als rechte Hand von Harald Otti fungiert, wurden drei weitere Personen neu in die Geschäftsleitung aufgenommen. Dies sind Kerstin Lantzsch, welche die Mitarbeiterverantwortung und Prokura trägt, Christian Stadler, der die Projektleitung der Sonnenkönigin und Großveranstaltungen wie die Messe Dornbirn etc. und ebenfalls die Prokura hat, sowie Melanie Pockenauer, die sich um Privatkunden und Hochzeiten kümmert. In Hauptsaisonen operiert das Geschäftsleiterteam mit einem umfangreichen Mitarbeiterstamm, der vor Corona zwischen 150 bis 200 Kräfte umfasste.

Regionale Partner und Sonnenkönigin

In Zeiten wie diesen wurde erneut offensichtlich, wie wichtig Regionalität ist. Daher wird auch bei MO Catering die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten und Produzenten ausgebaut. Vorteile wie kürzere Wege, rasche Reaktionszeiten und die Wertschöpfung, die im Ländle bleibt, liegen auf der Hand. Die Zusammenarbeit mit den Businesspartnern Otten Real mit den Locations Kaschmir und Gravour sowie dem Palast Hohenems und der Sonnenkönigin wird intensiviert. „Auch wenn die Sonnenkönigin aktuell noch im Hafen bleiben muss und ihr Schicksal weiterhin eng mit den Auflagen der Bundesregierung verknüpft ist, stehen wir als Cateringpartner weiterhin zur Verfügung“, betont Harald Otti.

Privatcaterings ab 15. Mai 2020 möglich

Die Cateringbranche ist von den COVID-Maßnahmen hart getroffen. „Ich rechne nicht damit, dass große Veranstaltungen bald wieder so richtig Fahrt aufnehmen können, doch blicken wir dennoch nach vorne. Es gibt auch eine Zeit nach Corona. Wir haben die letzten Jahre sehr gut gewirtschaftet, unsere Eigenkapitalquote auf ein gutes Niveau aufgestockt und hoffen stark auf den Herbst und eine Wiederaufnahme von Veranstaltungen“, so Otti.

Den kompletten Stillstand im März und April hat das Team von MO Catering ringsum die beiden Eigentümer Mario Marte und Harald Otti gut genutzt: Neben der Kurzarbeit fanden Weiterbildungen statt. Auch das Umstrukturieren des Lagers und die Planung für den Herbst 2020 und das Frühjahr 2021 wurden vorgenommen.

Ab dem 15. Mai 2020 dürfen Caterings unter Auflagen im privaten Kreis durchgeführt werden. Wer die Hochzeit, seinen Geburtstag oder sonstiges feiert, wird von MO Catering mit einem Full-Service-Angebot in Sachen Kulinarik, Mobiliar und Deko versorgt. So kann sich das Zuhause oder der großzügige Garten in eine private Eventlocation verwandeln. Unter Berücksichtigung der COVID-19-Auflagen können damit kleine Feiern mit MO Catering-Qualität stattfinden.

„Wir bleiben dran und überlegen, was wir anders oder besser machen können“, so Harald Otti abschließend – ganz im Sinne eines „Great Place to Work® Vorarlbergs bester Arbeitgeber Tourismus“!