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Stadtplan
09.03.2020

HSC: Doppelsieg zum Auftakt in die Finalrunde

HSC
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Nach einem 4:0-Auftakterfolg im ersten Finalspiel der Tiroler Landesliga, konnte der Hohenemser Schlittschuhclub auch das zweite Spiel der „Best-of-five“-Serie auswärts bei den Kufstein Dragons mit 6:3 gewinnen. Spiel drei steigt morgen Dienstag, dem 3. März 2020, um 19 Uhr auf der Emser Kunsteisbahn.

Damit hat der HSC bereits morgen Abend auf heimischem Boden die Möglichkeit, sich den Finaltriumph und den Meistertitel zu sichern.

Spiel 1

Die Steinböcke starteten in Spiel eins vor der tollen Kulisse von über 800 Eishockeyfans gleich von Beginn an druckvoll ins Spiel und kamen zu guten Möglichkeiten. In der neunten Minute war der Kufsteiner Schlussmann erstmals machtlos: Roman Scheiber passte ideal auf Johannes Hehle, welcher „Backhand“ zum 1:0 für die Hausherren einnetzte. Die Emser nutzten dann das Momentum: Julian Grafschafter zog zwei Minuten nach der Führung halbrechts vor dem Tor ab und erhöhte auf 2:0. Das Spiel blieb weiterhin schnell und temporeich – Tore gab es im ersten Abschnitt aber keine mehr.

Im Mitteldrittel schafften es die Kufsteiner dann immer besser, das Aufbauspiel der Emser zu stören und sich ihrerseits gute Chancen zu erarbeiten. Trotz einem tollen Tiroler Powerplay schafften es die Emser, diese heikle Situation, auch dank einem hervorragend aufgelegten Matthias Fritz im Tor, schadlos zu überstehen. In weiterer Folge schenkten sich beide Teams nicht viel, bis Johnny Hehle in der 36. Minute erneut zuschlug und zum 3:0 für den HSC traf.

Auch der Schlussabschnitt blieb sehr temporeich und es ging teilweise hin und her. Beide Teams kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Zwar hatten die Emser das Geschehen auf dem Eis größtenteils im Griff, doch ein Tiroler Tor hätte dies schnell ändern können. So machte Marcel Wolf drei Minuten vor Spielende mit einem satten Hammer alles klar und sicherte seinem Team mit dem 4:0 den ersten Punkt in der „Best-of-five“-Finalserie.

Spiel 2

Nach dem 4:0-Auftakterfolg im ersten Finalspiel machten sich die Cracks rund um Headcoach Heimo Lindner motiviert zu Spiel zwei nach Kufstein. Doch auch die „Dragons“ waren heiß und so entwickelte sich in der Festungsstadt von Beginn ein flottes und ausgeglichenes Duell. Zwar konnten die Emser bereits in der zweiten Minute durch Thomas Auer in Führung gehen, doch in der achten Minute erzielte Robert Schopf bereits den 1:1-Ausgleich. Drei Minuten vor der ersten Pause konnte Marcel Wolf im Powerplay die Steinböcke erneut in Führung bringen, doch wieder war es Schopf, der kurz darauf erneut ausgleichen konnte.

Auch im Mitteldrittel entwickelte sich ein flottes Spiel auf Augenhöhe, wobei Kufsteins Raphael Bruimann in der 23. Minute für die erstmalige Führung der Gastgeber sorgte. Es dauerte dann bis kurz vor der zweiten Pause, ehe Roman Scheiber in Überzahl zum 3:3 traf und somit wieder den Spielstand egalisierte.

Im Schlussabschnitt wurden die Emser dann aber immer stärker und konnten in weiterer Folge die Akzente setzen. Philipp Winzig brachte die Vorarlberger in der 44. Minute erneut in Führung und Marcel Wolf sowie Martin Mallinger brachten in den Schlussminuten die Entscheidung und den 6:3-Erfolg des HSC im zweiten Finalspiel gegen die Kufstein Dragons für den HSC nach Hause.

„Wir haben uns in den ersten beiden Dritteln schwergetan, das Spiel zu kontrollieren und Kufstein hat in dieser Phase sehr gut gespielt. Umso länger das Spiel aber gedauert hat, desto mehr konnten wir das Kommando übernehmen“, so HSC-Headcoach Heimo Lindner nach dem Spiel.

www.h-sc.at