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Stadtplan
31.03.2020

Digitales Kulturprogramm

Die aufsehenerregende, jüngste Sonderausstellung des Jüdischen Museums kann nicht mehr besucht werden – Abhilfe gibt es im Internet.

Unter dem Motto „#weact Outburst of Culture“ bringen „Dornbirn plus Feldkirch, Hohenems und Bregenzerwald“ Kunst und Kultur auf eine virtuelle Bühne.

In Zeiten, in denen Museen, Konzerte, Ausstellungen oder Lesungen nicht besucht werden können, rücken digitale Angebote im Netz in den Fokus. Wurde bereits in der Bewerbung um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt ein Fokus auf die Digitalisierung gelegt, so pflegen die Städte diesen Ansatz in der aktuellen Situation weiter.

Unter www.dornbirnplus.eu/de/outburst-culture ist ein neuer Blogbeitrag von Hanno Loewy zu lesen: Der Direktor des Jüdischen Museum Hohenems schildert, wie COVID-19 unvermittelt „Ende der Zeitzeugenschaft?“, die aktuelle, erfolgreiche Sonderausstellung abgekürzt hatte und auch die kommende vorerst auf Juni verschieben ließ.

So ist nun aber auf www.jm-hohenems.at ein kleiner virtueller Rundgang durch die Ausstellung abrufbar. Der YouTube-Kanal des Museums www.youtube.com/user/jmhohenems wird regelmäßig durch Vorträge ergänzt, und die seit Jahren gepflegte Datenbank www.hohenemsgenealogie.at versammelt inzwischen über 41.000 biografische Datensätze und tausende historische Fotografien.

Es gibt also auch im Jüdischen Museum viel zu sehen und nachzulesen – selbst wenn die Tür der Villa Heimann-Rosenthal vorerst verschlossen bleibt.