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Stadtplan
01.07.2020

„Ohne Kunst wärs schöner!“

Ohne Kunst wärs schöner (Foto: Dietmar Stiplovsek)
Ohne Kunst wärs schöner

Installation von Peter Wehinger auf Alt-Ems: Peter Wehinger beschäftigt sich einmal mehr, scheinbar selbstzerstörerisch, mit dem Thema Kunst. Die Anprangerung der Kunst ist zugleich die künstlerische Arbeit.

Auf Banner proklamiert er am Hohenemser Schlossberg den Slogan „Ohne Kunst wärs schöner“. Stellt dies eine Kritik der Kunst im Allgemeinen, im öffentlichen Raum oder an diesem spezifischen Ort dar?

Handelt es sich dabei um eine radikale Aussage zur Kunst und Menschheit oder ist der Spruch als persönliches Statement über sein Leben und Arbeiten als Künstler zu verstehen? Soll es eine paradoxe Intervention sein oder die Gefälligkeit von Kunst thematisieren?

Eine genaue Erklärung bleibt uns der Künstler schuldig und so bleibt es bei „Ohne Kunst wärs schöner“.

7. zeitgenössische Kunstinstallation am Schlossberg

Nach „Eisenartig“ von Edgar Büchel 2014, „Blickwinkel“ von Hubert Lampert 2015, „Fürchtet Euch nicht“ von Arno Egger 2016, „Biographie“ von Marbod Fritsch 2017, „155 Schritte ins Paradies“ von Uta Belina Waeger 2018 und „Work Life Balance“ von Roland Adlassnigg 2019 findet in diesem Jahr bereits die siebte zeitgenössische Kunstinstallation, auf Einladung des Verkehrsverein Hohenems, in der Burgruine Alt-Ems auf dem Schlossberg statt.

Die Installation auf/in der Burgruine Alt-Ems ist frei zugänglich und vom 2. Juli bis 11. Oktober 2020 zu bestaunen.

Zum Künstler

Peter Wehinger

Peter Wehinger wurde 1971 in Dornbirn geboren und absolvierte sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, bei Gunter Damisch, Monika Bonvicini und Peter Kogler.