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Stadtplan
06.05.2020

Heimbesuche: Rücksicht auf die Gesundheit bleibt oberstes Ziel!

Heimbesuche ab 4. Mai: Rücksicht auf die Gesundheit bleibt oberstes Ziel!

In einem Schreiben des Landes wurden alle Vorarlberger Pflegeheime über die notwendigen Regelungen und Empfehlungen informiert, um seit 4. Mai 2020 die Lockerung des Besuchsverbots durchführen zu können.

„Ältere und chronisch kranke Menschen sind die am stärksten betroffene Risikogruppe für eine COVID-19-Erkrankung. Trotzdem sollen auch die Bewohner in Heimen nach der langen Zeit der Corona-bedingten Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, ihre Angehörigen wiederzusehen“, so Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker. In Anlehnung an die Empfehlungen des Bundes zur schrittweisen Lockerung der bisherigen Besuchsverbote in Heimen hat das Land Vorarlberg eine Liste mit Maßnahmen zusammengestellt, die in einer ersten Phase bei Heimbesuchen neben den bestehenden Schutz- und Hygienemaßnahmen zu beachten sind.

Um die Besuche möglichst gut über die Woche zu verteilen und zu koordinieren, ist eine vorherige Terminvereinbarung (telefonisch, digital) unbedingt erforderlich. Pro Bewohner ist nur ein Besucher möglich; in begründeten Fällen sind Ausnahmen gestattet. Die Heime werden Besucherbereiche definieren, wo sich die Angehörigen mit den Bewohnern treffen können. Besuche in den Zimmern sind möglichst zu vermeiden. Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz, Desinfektion und eine Beschränkung der Besuchsdauer sind weitere Maßnahmen, die als Schutz vor einer Infektion eingehalten werden müssen.
Empfohlen wird eine Zutrittskontrolle, bei der mittels einer Checkliste alle wichtigen Daten erfasst werden. So kann, falls ein Besucher nach dem Besuch erkrankt, sofort mit den richtigen Maßnahmen reagiert werden.

„Wir alle sind für das Wohl, den Schutz und die Gesundheit der Menschen in unserem Land verantwortlich. Die Pflegeheime sind besonders schützenswert, deshalb müssen wir nach wie vor größte Vorsicht walten lassen. Ich appelliere auch an die Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher“, so Wiesflecker abschließend.