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Stadtplan
31.03.2020

Wichtige Gesetzesanpassungen für Familien

Wichtige Gesetzesanpassungen für Familien

Für Vorarlbergs Familien wurden wichtige Gesetzesanpassungen vorgenommen, um die bewährten Unterstützungsleistungen auch in der Coronakrise weiterhin aufrecht erhalten zu können.

So lassen sich derzeit Anträge auf Kinderbetreuungsgeld bzw. Familienzeitbonus ganz einfach per E-Mail stellen. Möglichst alle notwendigen Unterlagen sind als Foto bzw. als Scan zu übermitteln. Die entsprechenden Anträge finden Sie auf www.sozialversicherung.at oder www.gesundheitskasse.at!

Ist die Durchführung der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen für Eltern aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus nicht möglich bzw. zumutbar, sind die Krankenkassen darüber hinaus angewiesen, keine Kürzungen beim Kinderbetreuungsgeld vorzunehmen. „Es wird empfohlen, mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen und die individuelle Situation zu besprechen. Denn trotz Corona kann die Mutter-Kind-Pass Untersuchung für das Kind bzw. die schwangere Frau sehr wichtig sein“, appelliert Landeshauptmann Markus Wallner.

Erhöhte Familienbeihilfe

Eine weitere Vereinfachung: Die erhöhte Familienbeihilfe wird aktuell auch dann weiter gewährt, wenn Untersuchungstermine im Bereich des Sozialministeriumservice abgesagt bzw. verschoben werden müssen. Das Sozialministeriumservice wird sich wegen eines neuen Untersuchungstermins melden. Und auch die Familienbeihilfe wird weiter gewährt, wenn die Berufsausbildung unterbrochen wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Berufsausbildung nach Ende der Krisensituation fortgesetzt wird.

Kinderbetreuung sichergestellt

Darüber hinaus wird für Kinder, deren Eltern dringenden Bedarf an Kinderbetreuung haben, das Angebot weiterhin in der Schule und in Betreuungseinrichtungen sichergestellt. Damit werden insbesondere Alleinerziehende unterstützt, die in jenen Branchen arbeiten, die aktuell das öffentliche Leben aufrechterhalten und die Versorgung sicherstellen.

In Erinnerung ruft der Landeshauptmann auch die Möglichkeit der Sonderbetreuungszeit für Eltern. Arbeitgeber können Eltern für die Zeit der Schulschließungen bis zu drei Wochen diese Sonderbetreuungszeit gewähren, wenn es keine andere Möglichkeit der Betreuung gibt. Entscheidet sich der Arbeitgeber, eine Freistellung zu gewähren, übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten.

Vielfältige Tipps zur Gestaltung des neuen Alltages sowie weitere Informationen für Familien finden Vorarlbergs Familien auf der Familienpass-App des Landes, die im App Store und bei Google Play kostenlos zum Download bereitsteht.

Infos unter www.sozialversicherung.at oder www.gesundheitskasse.at!