A+
A+
A+
Bürgermeldungen
drucken
Stadtplan
12.11.2019

Ausstellungseröffnung: „Ende der Zeitzeugenschaft“

Ausstellungseröffnung: „Ende der Zeitzeugenschaft“

Am Sonntag, dem 10. November 2019, wurde im Salomon-Sulzer-Saal die neue Dauerausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft“ des Jüdischen Museums feierlich eröffnet.

Begrüßt wurden die Gäste von Museumsdirektor Hanno Loewy, Bürgermeister Dieter Egger, Jörg Sriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) und Sonja Begalke (Stiftung EVZ), ehe Michael Köhlmeier die Eröffnungsrede hielt und Kuratorin Anika Reichwald Worte zur Ausstellung selbst sprach.

Die Zeitzeugenschaft des Holocaust geht ihrem Ende entgegen. Nur noch wenige Überlebende der NS-Herrschaft können aus eigener Erfahrung sprechen – oder von jenen Menschen berichten, die im Holocaust ermordet wurden. Was bleibt, sind literarische Zeugnisse und unzählige Videointerviews der Überlebenden – sowie die Frage danach, wie wir in Zukunft mit dieser Erbschaft umgehen wollen. Grund genug, den Blick auf die Geschichte der Zeitzeugenschaft zu richten, die komplexe Beziehung zwischen Zeitzeugen und Interviewer, Medium und Gesellschaft zu erkunden.

Die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ hinterfragt die „Gemachtheit“ der Zeitzeugen-Interviews und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945; und gibt Einblicke in die Video-Sammlung des Jüdischen Museums Hohenems, in Gesprächen, die bislang nie gezeigt wurden.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).

Weitere Informationen unter www.jm-hohenems.at!