Stadtverwaltung Hohenems
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20.02.2018

Wintercamp des Alpenvereins

Gemütliches Beisammensein am offenen Feuer
Tatkräftig wurde angepackt, um eine Sprungschanze zu bauen.

Wann ist das richtige Alter, um beim Wintercamp des Alpenvereins Hohenems mitzumachen? Diese Frage wird Karl-Heinz Fenkart, dem Organisator und Ortsstellenleiter der Hohenemser Bergrettung, sehr häufig gestellt: „Das hängt vom Kind ab, aber noch viel mehr vom Vater.“

Heuer war der jüngste Teilnehmer gerademal drei Jahre alt und somit einer der jüngsten Teilnehmer, der je dabei gewesen ist. Aber auch lang gediente Wintercamp-Kinder, die mittlerweile schon junge Erwachsene sind, kommen immer wieder zurück. In Summe konnten 11 Kinder und 8 Erwachsene begrüßt werden – und dies bei durchwachsenem, aber Großteils gutem Wetter. Gestartet wurde auch heuer bereits am Freitag mit dem Aufbau des beheizbaren Zeltes und dem Bau der Schneewände. Da der Experte für den „Hausbau“ Mario heuer gefehlt hat, mussten die „Anlernkräfte“ diese anspruchsvolle Tätigkeit durchführen. Doch durch die jahrelange Erfahrung haben sie auch diese Herausforderung gemeinsam gemeistert und die Mauern in Rekordzeit hochgezogen.

19 Personen mit Nahrung und Getränken zu versorgen. ist neben der logistischen Herausforderung auch eine zeitliche. Die Teilnehmer/innen kochen am offenen Feuer und das hat so seine Tücken. Einmal ist es zu klein, einmal zu groß und vor allem will es permanent gefüttert werden. Eine erfrischende Abwechslung und Entlastung der Küchencrew brachte da die Versorgung durch Maria Helene Aberer, die die Wintercamper/innen an einem Tag mit Leberknödelsuppe und Apfelküchle versorgte. Es ist kaum zu glauben, wie wenig Kinder brauchen, um glücklich zu sein. Keine Spur von Mobiltelefon oder Computerspiel. Eine Schaufel, ein wenig Schnee und die Tage haben zu wenig Stunden, um alles was gemacht werden soll auch fertig zu bekommen. Unzählige Höhlen, Rutschbahnen und Schneeburgen wurden gebaut. Manchmal war die Grenze zwischen Kind und Erwachsenem nicht mehr deutlich zu erkennen. Dementsprechend müde war man am Abend und schon früh wurden die Lichter gelöscht und die Schlafsäcke bezogen.
Auch heuer fanden sich wieder zahlreiche Besucher/innen ein, die vom Wintercamp-Team bestens bewirtet wurden.

„Ich denke ich spreche für uns alle, wenn ich sage, es war für jeden etwas dabei und wir waren ein gutes Team. Denn nur gemeinsam ist ein solches Unternehmen zu bewerkstelligen. Es bleibt mir nunmehr nur noch Danke zu sagen. Danke dem Alpenverein Hohenems und der Stadt Hohenems, die uns finanziell unterstützen, danke der Bergrettung Hohenems, deren Mitglieder uns durch ihre Arbeitskraft unterstützen, aber auch danke an die Alpgemeinschaft und die gräfliche Forstverwaltung für den Platz, auf dem wir das Camp immer wieder machen können. Ebenso danke der Firma Klien, die uns ein Schneemobil zur Verfügung stellte, damit wir den mühsamen Materialtransport leichter bewerkstelligen konnten. Nicht zu vergessen der Schiverein, der so manches Mal ein Auge zudrückt, wenn wir nicht alle Regeln befolgen. Das Miteinander in Schuttannen hat bereits eine lange Tradition und dadurch sind Dinge wie das Wintercamp des Alpenverein Hohenems erst möglich“, freut sich Karl-Heinz Fenkart abschließend.