Stadtverwaltung Hohenems
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Stadtplan
12.06.2018

Von Straßen und Gräfinnen

Von Straßen und Gräfinnen

Die „emsbachinnen“ luden vergangene Woche in den Palast zu einer weiteren Veranstaltung, in der Frauen und ihr Wirken im Mittelpunkt standen.

Hausherrin Stephanie Waldburg-Zeil und Kommunikationsfachfrau Andrea Fritz-Pinggera erzählten in einem Zweiergespräch im altehrwürdigen Rittersaal über „Ahninnen“, vermeintliche Hexen und Künstlerinnen. Nur zwölf Straßen und Wege der knapp 290 Straßen in Hohenems sind nach Frauennamen benannt. Ein kurzer Exkurs in die Geschichte, die Verfolgung vermeintlicher Hexen und die Suche nach verdienten weiblichen Persönlichkeiten, bestimmte den ersten Teil des Abends. Den Gräfinnen Maria Waldburga, Hortensia von Harrach und Eleonore Philippine von Welsperg galten weitere Ausführungen. Auch der beiden Hohenemser Künstlerinnen Mariella Elia Scherling und der im vergangenen Jahr zu früh verstorbenen Sigrid Maria Hutter gedachten die beiden Referentinnen im Hinblick auf mögliche künftige Spuren im öffentlichen Hohenemser Raum.

Führung durch Palastgemächer

Im zweiten Teil des Abends führte Hausherrin Stephanie Waldburg-Zeil durch die Gemächer des Palastes. Mit viel kunstgeschichtlichem Wissen nahm sie die interessierten Besucher/innen mit auf eine Zeitreise und breitete anhand zahlreicher Exponate die reiche Geschichte der Ahnenfamilie Waldburg-Zeil und Habsburg aus. Mit vielen Gesprächen zu Käsewürfeln und feinem Gebäck klang der anregende und inspirierende Abend gemütlich aus.

Es war der 9. Abend der „emsbachinnen“. Dies sind Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, das weibliche Wirken in Hohenems sichtbar zu machen.
Die nächste Veranstaltung wird am 20. September 2018 in der Volkshochschule Hohenems zum Thema „Frauen mit Köpfchen“ stattfinden. Neben den Frauen der Volkshochschule wird sich die in Hohenems ansässige Hutmacherin Lea Wimmer vorstellen.

Näheres unter www.facebook.com/emsbachinnen